Bild: Pressefoto Ulmer / Markus Ulmer

80:73-Sieg im Testspiel gegen die VfL Kirchheim Knights

17 Sep 2022

Die Tigers Tübingen haben das Testspiel gegen die VfL Kirchheim Knights vor 400 Zuschauern in der Paul Horn-Arena mit 80:73 (40:38) gewonnen. Verzichten musste Trainer Danny Jansson im ersten Auftritt vor den eigenen Fans auf Jekabs Beck, der noch Nachwirkungen einer Gehirnerschütterung aus einem Trainingsunfall hat. Tübingens Ex-Trainer Igor Perovic standen auf Kirchheimer Seite Tim Koch und Richard Williams nicht zur Verfügung. Bei Tübingen konnten zehn von elf eingesetzten Spielern punkten, Daniel Keppeler war mit 14 Zählern bester Punktesammler auf Tübinger Seite. Bei den Gästen überzeugte Jayden Henry-McCalla mit 24 Punkten.

Den letzten Test vor dem Saisonauftakt bei den Kirchheim Knights (1. Oktober 2022, 19 Uhr, EWS-Arena in Göppingen) bestreiten die Tübinger am kommenden Samstag beim nicht-öffentlichen Testspiel beim Bundesligisten MHP RIESEN Ludwigsburg.

Zum Spiel:

Das erste Viertel gestaltete sich äußerst ausgeglichen, kein Team konnte entscheidende Läufe verzeichnen. Die Gäste hatten zumeist etwas die Nase vorne, so auch nach zehn Minuten mit 28:20. Auffälligster Spieler der Partie war Kirchheims Henry-McCalla mit 14 Zählern. Die Raubkatzen konnten eine Führung durch Bakary Dibba nach acht Minuten zum 16:15 verbuchen. Bei der Jansson-Truppe trugen sich sechs Spieler in die Punkteliste, bester Schütze war Keppeler mit sechs Zählern.

Der zweite Abschnitt gestaltete sich wild auf beiden Seiten. Die Knights spielten sich nach 13 Minuten eine 35:24-Führung heraus. Im Anschluss konnten die Raubkatzen die Intensität erhöhen, holten den Rückstand auf und gingen mit einer feinen Einzelleistung von Spielmacher Aatu Kivimäki Sekunden vor der Halbzeit zum 40:38 zum zweiten Mal in Führung. So lautete auch der Halbzeitstand. Henry blieb bei 14 Zählern, auf Tübinger Seite traf Keppeler mit zwölf Punkten am besten.

Nach der Pause konzentrierten sich beide Teams vermehrt auf die Defense. Jeder Punkt musste hart erkämpft werden. Es ging hin und her, neun Führungswechsel waren im dritten Abschnitt zu verzeichnen. Nach Dreiern von Miles Osei und Erol Ersek führten die Jansson-Schützlinge in Minute 27 mit 56:55. Nach 30 Minuten stand es 59:57 für Tübingen. Henry war weiterhin Topscorer der Partie, 19 Zähler erzielte der Brite. Bei den Raubkatzen war Keppeler bei 13 Punkten angelangt.

Die Raubkatzen starteten mit einem 8:0-Lauf in den Schlussabschnitt. Nach 33 Minuten stand es 67:57 – es war die höchste Tübinger im Spiel, die in dieser Phase das bessere Team waren. Doch die Knights blieben dran, und dies bis zum Schluss. 109 Sekunden vor Ende betrug der Vorsprung nur noch vier Zähler (75:71). Die Hausherren behielten aber kühlen Kopf und brachten die knappe Führung nach Hause. Endstand: 80:73. Zu aller Unnot knickte Timo Lanmüller in den Schlussminuten mit dem rechten Sprunggelenk um, für den 21-Jährigen war das Spiel vorzeitig beendet.

Tigers Tübingen: Keppeler 14, Šerić 13, Seljaas 11, 7 Rebounds, Ersek 10, Lanmüller 9, Dibba 7, Jönke 5, Kivimäki 4, 6 Rebounds, Helmanis 4, Osei 3, Otto 4 Rebounds, 5 Steals, Lehe (dnp)