Bild: Christoph Worsch

Angeschlagene Teams sind die gefährlichsten Gegner – Tübingen empfängt Jena

07 Dez 2022

Mit Medipolis SC Jena empfangen die Tigers Tübingen am Samstag (10. Dezember 2022, 19:30 Uhr, Paul Horn-Arena) einen Gegner, der zurück in die easyCredit Basketball Bundesliga will. Aktuell haben die Thüringer jedoch große Verletzungsprobleme zu beklagen. Die Leistungsträger Alexander Herrera (Hand), Storm Murphy (Schulter) und Shaquille Hines (Fuß) fallen aufgrund von Verletzungen für mehrere Wochen aus. Jüngst hat sich die Mannschaft von Trainer Domenik Reinboth mit dem Tschechen Adam Pecháček verstärkt, der in seinem ersten Einsatz gegen Hagen auf 13 Punkte und vier Rebounds kam. Tickets für das Spiel gegen Medipolis SC Jena gibt es im Onlineshop sowie am Spieltag ab 18:30 Uhr an der Abendkasse. Diesmal wird Zac Seljaas zu Gast beim Alpi-Fantalk nach dem Spiel sein. Die Partie wird zudem wie immer live und exklusiv auf sportdeutschland.tv übertragen. Die Kommentatoren Rouven Hänig und Timo Rojas gehen ab 19 Uhr auf Sendung.

Unser Medienpartner Hitradio antenne 1 hat zudem für den Spieltag eine coole Aktion organisiert. Es wird ein Weihnachtsbaum in unserer Paul Horn-Arena aufgestellt und mit Kugeln beschmückt. Alle Zuschauer haben die Möglichkeit, einen Tipp abzugeben, wie viele Kugeln am Weihnachtsbaum hängen. Unter allen Teilnehmer werden attraktive Preise von den Tigers und unseren Partnern verlost – darunter auch ein signiertes Trikot. Also schaut vor dem Spiel beim Stand von Hitradio antenne 1 vorbei und gibt Euren Tipp ab.

Pecháček als Neuzugang

Mit dem Namen Pecháček verbinden die Raubkatzen keine guten Erinnerungen. Bei der 97:103-Niederlage nach Verlängerung bei den Artland Dragons am 15. Februar 2022 stellte der Center mit 40 Punkten seinen Karrierebestwert in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf. Pecháček ist in Deutschland kein unbeschriebenes Blatt. Der 27-Jährige ging in der Vergangenheit auch schon für Karlsruhe, Hagen, Baunach und die SYNTAINICS MBC aus Weißenfels auf Korbjagd.

Im Sommer endete zudem die Ära von Julius Wolf in Jena. Nach neun Jahren suchte der jüngere Bruder von Enosch Wolf bei RASTA Vechta eine neue Herausforderung. Insgesamt hat sich der Kader der Reinboth-Truppe zur neuen Runde verändert. Neben den aktuell verletzten Spielern sind Carlton Guyton (9,2 ppg, 3,9 rpg) und Björn Rohwer (8,6 ppg, 3,1 rpg) wichtige Stützen bei den Thüringern. Neu in Jena ist zudem Nils Schmitz, der in der Jugend noch für die Young Tigers Tübingen spielte. Unangefochtene Schlüsselspieler sind weiterhin die Routiniers Brandon Thomas (14,5 ppg, 3,6, apg, 3,4 rpg) und Stephan Haukohl (11,2 ppg, 4,0 rpg).

Gute Quote aus der Distanz

Der kommende Gegner der Raubkatzen hat drei der letzten vier Partien verloren. Mit sechs Siegen und vier Niederlagen liegen die Gäste momentan auf Rang sechs der Tabelle. Beim Blick auf die Statistiken fällt auf, dass Jena mit einer Erfolgsquote von 36,9 Prozent aus der Distanz hinter Gießen und Hagen das drittbeste Team der Liga ist. Für die Raubkatzen heißt es, den angeschlagenen Gegner nicht zu unterschätzen und bei den Rebounds wieder besser zuzupacken. Bei den Assists liegt die Reinboth-Truppe mit 19,5 Vorlagen hinter Tübingen (22,8) und Hagen (21,5) auf Rang drei im ligainternen Vergleich. Danny Jansson, Trainer der Tigers Tübingen, blickt wie folgt auf die Partie: “Auch wenn Jena aktuell nicht in Bestbesetzung antreten kann, haben sie immer noch einen tiefen Kader mit großer individueller Qualität. Es wird wieder ein physisches Spiel mit viel Kampf und Kontrolle über das Tempo geben. Uns steht erneut eine Aufgabe bevor, mit welcher wir wachsen können.”

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