Spielvorschau, 12.02.2026

Brisante Begegnung gegen Bayreuth

Valentinstag, Fastnachtssamstag und die Tigers Tübingen – alles zusammen ist am Samstag, den 14. Februar […]

Valentinstag, Fastnachtssamstag und die Tigers Tübingen – alles zusammen ist am Samstag, den 14. Februar 2026, geboten, wenn die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko auf den BBC Bayreuth trifft. Für beide Kontrahenten gewinnt diese Begegnung eine große Bedeutung im Kampf um den Ligaverbleib. Beide Teams stehen aktuell bei acht Siegen und 14 Niederlagen. Das Hinspiel konnten die Raubkatzen am 20. Dezember 2025 mit 78:72 gewinnen. Hochball ist um 19:30 Uhr in der Paul Horn-Arena. Tickets gibt es im Onlineshop sowie am Spieltag ab 18:15 Uhr an der Abendkasse. Bis Donnerstagvormittag wurden 1.400 Tickets für die Begegnung gegen die Franken abgesetzt. Mit dem Ticket kann der öffentliche Nahverkehr vor und nach dem Spiel genutzt werden. Die Zeiten sind hier einsehbar. Die Partie wird wie immer live und exklusiv auf sporteurope.tv kostenpflichtig übertragen. Die Kommentatoren Rouven Hänig und Marius Dieterle gehen um 19:15 Uhr auf Sendung. Hinweis: Auf dem Festplatz werden am Spieltag keine Parkgebühren verlangt! Aus dem Ticketing gibt es aktuell folgendes Angebot: Bis Sonntag, den 15. Februar 2026 um Mitternacht, gibt es auf alle Tickets bis zum Saisonende einen Rabatt von 25 Prozent.

Eine Wundertüte

In beiden Lagern hatte man sich den Saisonverlauf deutlich positiver erhofft und gleichzeitig auch erwartet. Vor den letzten zwölf Spielen heißt es nun eben Klassenerhalt statt Playoff-Ambitionen. Die Franken gelten nach den Ergebnissen als eine Wundertüte der Liga. Hohe Siege, hohe Niederlagen und einige ganze enge Partien – vom BBC Bayreuth kann an jedem Spieltag alles erwartet werden. Am vergangenen Sonntag ging das Team von Trainer Lukas Hofer bei den HAKRO Merlins Crailsheim mit 58:89 regelrecht baden, zwei Tage zuvor setzten die Gäste beim 96:68-Erfolg gegen den Nürnberg Falcons BC im Franken-Derby ein dickes Ausrufezeichen. In drei Begegnungen mit Bayreuther Beteiligung entschied nur ein Zähler über Sieg und Niederlage. Gegen Kirchheim und Münster hatte man die Nase vorne, im ersten Duell gegen Nürnberg musste man den Kürzeren ziehen.

Nach dem Hinspiel beider Mannschaften wurde Trainer Florian Wedell von seinen Aufgaben entbunden. Hofer und Co-Trainer Nils Scheller rückten intern auf und wurden mit der sportlichen Leitung beauftragt. Die bisherige Ausbeute ließt sich bei 5:4-Erfolgen recht positiv. Führungsspieler und Kapitän Moritz Plescher fehlte den Franken mit einer Sprunggelenksverletzung seit einem starken Monat, sein Ausfall konnte aber recht gut kompensiert werden. Auf den Guard-Positionen sind die Franken gut und gefährlich besetzt. Die US-Amerikaner Rayshawn Mart (12,5 ppg, 4,0 apg), KeVaughn Allen (12,1 ppg) und Tehree Horn (11,1 ppg) können in jedem Spiel den eigenen Stempel aufdrücken. Auf den großen Positionen sind der Niederländer Willem Brandwijk (10,5 ppg, 6,5 rpg) und Nat Diallo (9,0 ppg, 5,3 rpg) zudem fest Größen.

Zwei Youngster mit starkem Input

Als X-Faktor gilt Lenny Liedtke. Der 22-jährige Youngster überzeugt durch Unbekümmertheit und ist mit einer Quote von 40,3 Prozent bester Schütze aus der Distanz beim BBC Bayreuth. Dazu kommen 11,1 Zähler und 4,7 Rebounds. Rookie Cantia Rahming spielt eine erfrischende Runde, 6,2 Punkte und 6,0 Punkte sind gute Werte für den 24-Jährigen. Die Rebounds dürften eine wichtige Rolle spielen. Bayreuth sichert sich 38,8 Korbabpraller (Platz fünf), die Raubkatzen bedeuten 35,3 Rebounds nur Platz 15. Die Gäste begehen 24,7 Fouls pro Partie, was den vorletzten Platz im ligainternen Ranking bedeutet. Die Schwaben müssen sich also auf einen hohen Druck einstellen, mit der Brisanz der Begegnung natürlich umso mehr.

Die Tigers Tübingen können voraussichtlich auf den gleichen Kader wie am vergangenen Wochenende zurückgreifen. Dazu dürfte Miles Tention (Rücken) in den Kader zurückkehren. Troy Culley, Co-Trainer der Tigers Tübingen blickt wie folgt auf das Duell gegen die Franken: „Bayreuth erzeugt auf den Guard-Positionen viel Druck, dazu strahlen sie in der Offensive in Korbnähe große Gefahr aus. Ihre Stärken liegen in der Transition sowie im Spiel „Eins gegen Eins“. Wir benötigen Stopps, ein gutes Auftreten bei den Rebounds und müssen offensiv schnell in einen Rhythmus kommen.“

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Tobias Fischer
Von Tobias Fischer
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