Chancenlos bei der 55:81-Niederlage in Bochum
Der freie Fall geht für die Tigers Tübingen weiter! Bei den VfL SparkassenStars Bochum hat […]
Der freie Fall geht für die Tigers Tübingen weiter! Bei den VfL SparkassenStars Bochum hat […]
Der freie Fall geht für die Tigers Tübingen weiter! Bei den VfL SparkassenStars Bochum hat die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko vor 1.100 Zuschauer in der Bones Hands Arena eine deutliche 55:81 (27:35)-Niederlage einstecken müssen. Es war die acht Niederlage aus den vergangenen neun Spielen. Kurios: Gegen die Westdeutschen startete einst dieser Negativtrend. Die Hausherren um Trainer Félix Bañobre dominierten die Begegnung vor allem nach der Halbzeitpause. Die zweiten 20 Minuten gingen mit 46:28 an den Sieger, die Raubkatzen präsentierten sich zu ungenau, geprägt von vielen Abspielfehlern (19 Ballverluste) und kaum guten Aktionen in der Offensive. Mehrfach lag das Team aus dem Ruhrpott mit 28 Zählern in Front, so beispielsweise nach 35 Minuten. Nur im ersten Viertel spielten die Schwaben auf Augenhöhe, nach zwölf Minuten lag man zwischenzeitlich mit 21:19 vorne. Aus der Distanz sollte bei den Raubkatzen nichts fallen. Nur fünf Treffer bei 31 Versuchen (16 Prozent) waren zu notieren. Insgesamt viel zu wenig, um ein Spiel gewinnen zu können. Die Rebounds lagen statistisch zwar mit 44:42 beim Verlierer, optisch war dies jedoch nicht zu sehen. Dazu hatte man nur zehn Freiwürfen, von welchen nur vier Stück (40 Prozent) verwandelt wurden. Topscorer der Partie war Antonio Williams für die VfL SparkassenStars Bochum mit 26 Punkten. Der US-Amerikaner war von den Gästen nicht zu stoppen. Bei den Tigers Tübingen trug sich Lukas Milner mit 13 Punkten als bester Akteur in die Statistik ein. Melkisedek Moraux kam neben sechs Zähler noch auf zwölf Rebounds. In der Tabelle liegen die VfL SparkassenStars Bochum mit nun jeweils neun Siegen und Niederlagen auf dem zehnten Tabellenplatz. Die Sonko-Truppe belegt mit 7:11-Erfolgen den zwölften Tabellenplatz.
Kommissarin: Sabrina Roßbach; Schiedsrichter: Jens Rupprecht, Ehsan Saedi, Benjamin Sellering
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Am kommenden Wochenende empfangen die Tigers Tübingen die BG Göttingen. Hochball ist am Samstag, den 24. Januar 2026, um 19:30 Uhr in der Paul Horn-Arena. Im Hinspiel gelang den Raubkatzen am 4. Oktober 2025 ein 90:83-Auswärtssieg, es war gleichzeitig der erste Tübinger Erfolg in der laufenden Saison 2025/2026 der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Am heutigen Samstag setzte sich die Mannschaft von Trainer Fabian Strauß mit 84:79 gegen die Eisbären Bremerhaven durch. Mit 14:4-Siegen stehen die Veilchen auf dem zweiten Tabellenplatz. Tickets gibt es im Onlineshop und am Spieltag ab 18:15 Uhr an der Abendkasse.
Die Tigers starteten in der Defense mit einer Zone. Die Partie nahm auch gleich an Fahrt auf. Nach zwei Minuten führte der Gastgeber mit 7:5, beide Kontrahenten leisteten sich aber auch schon einige Fehler an beiden Enden des Feldes. Bei 6:30 Minuten auf der Uhr entschied sich ein Dreier von Kaya Bayram nach mehreren Ringberührungen doch noch in den gegnerischen Korb zu fallen, es war das 8:7 für die Sonko-Truppe. Im weiteren Verlauf setzten die VfL SparkassenStars Bochum auch vermehrt auf die Zone in der Defense. Das Spiel stotterte Mitte des ersten Abschnitts dann aber erheblich. Nach sechs Minuten stand nur ein 9:8 für den Gastgeber auf der Anzeigetafel. Beide Kontrahenten taten sich in der Offense enorm schwer, die Defense beider Teams funktionierte recht gut. Nach acht Minuten lag die Bañobre-Truppe weiter knapp mit 14:12 in Front. Leider war die Fehlerrate bei den Schwaben zu hoch. Felix Edwardsson verkürzte 32 Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts per Dreier auf 15:17. Moreaux gelang ein Buzzer Beater, erneut überlegte es der Ball lange auf dem Ring, bis dieser dann doch zum 15:19-Zwischenstand durch den Korb fiel. Auffallend: Die Tigers Tübingen standen in den ersten zehn Minuten nicht an der Freiwurflinie. Myreon Jones Jr. und Williams führte das Scoring mit jeweils sechs Punkten an. Bayram und Bernard Pelote kamen als beste Tübinger Schützen auf jeweils drei Zähler.
Moreaux eröffnete das zweite Viertel nach 47 Sekunden mit einem Freiwurf zum 18:19, Henning Gustrau erhielt für das Vergehen sogar ein unsportliches Foul. Pelote traf nach 94 Sekunden aus der Ecke den nächsten Dreier zur 21:19-Führung. Das Spiel wurde zunehmend hektischer und ruppiger. Besonders schön anzuschauen war die Begegnung nicht, weiter prägten viele unnötige Fehler den Tübinger Auftritt. Bochum konnte dies ausnutzen, nach 14 Minuten lagen die Westdeutschen wieder mit 23:21 in Front. Williams holte sich in Minute 16 den eigenen Rebound und legte den Ball im zweiten Versuch zum 25:21 im Tübinger Korb ab, Sonko nahm bei 4:33 Minuten Restzeit in der ersten Halbzeit die erste Auszeit in Anspruch. Williams war als erste Akteur bei zehn Zählern angelangt. Pelote beendete in Minute 17 mit einem Zweier einen 8:0-Lauf der Hausherren zum 23:27-Zwischenstand. Auch bei den Rebounds taten sich die Tigers sichtlich schwer. Nach zwei weiteren Punkten von Williams stand es bei noch 2:17 Minuten auf der Uhr 23:33 aus Tübinger Sicht, erstmals lagen die Gäste zweistellig zurück. Die Folge: Sonko nahm die nächste Auszeit. 64 Sekunden vor der Halbzeit musste Pelote mit Problemen am rechten Sprunggelenk auf die Bank. Bañobre nahm 14,4 Sekunden vor der Pause seine erste Spielunterbrechung wahr. Zuvor verkürzte Patrick Emilien per Korbleger auf 27:35. Weiter hatte man ordentlich Luft nach oben. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Kabinen. Aus der Distanz waren nur vier Treffer bei 20 Versuchen (20 Prozent) zu notieren. Die Rebounds lagen mit 24:23 beim Gastgeber. Williams führte das Scoring mit 13 Punkten an, Pelote war mit acht Zählern bester Schütze der Raubkatzen.
Williams eröffnete den zweiten Durchgang nach 14 Sekunden per Dreipunktspiel zum 38:27. Die Bochumer Basketballer kamen besser aus der Pause, Dravon Mangum traf nach 48 Sekunden den nächsten Bochumer Dreier zum 41:28. Der erste Dunking war Williams in Minute 22 zum 43:28 vorbehalten, im Gegenzug blockte der US-Amerikaner Milner beim Dunking. Die Stimmung in der Bones Hands Arena war aus Sicht des Gastgebers prächtig. Die Bañobre-Truppe hatte das Spielgeschehen nun fest in der Hand. Nach 23 Minuten lagen die Westdeutschen mit 47:32 in Front. Nach einem weiteren Treffer aus der Distanz von Marios Giotis zum 50:32 holte Sonko seine Schützlinge bei 5:55 Minuten auf der Uhr zum nächsten Gespräch auf die Bank. Die Raubkatzen hatten vorzeitig den Anschluss verloren. Der bisher blasse Tübinger Neuzugang Larry Thomas erzielte in der 26. Minute seine erste Zähler per Dreier zum 37:52-Zwischenstand. Giotis leistete sich gegen Thomas 131 Sekunden vor Ende des dritten Abschnitts das zweite unsportliche Foul in der Begegnung. Der US-Amerikaner traf aber nur einen Freiwurf zum 41:54-Zwischenstand. Offensiv leistete man sich Abspielfehler um Abspielfehler, die Schwaben wirkten phasenweise total von der Rolle. Gegen die Zone der VfL SparkassenStars Bochum fanden die Raubkatzen überhaupt keine passenden Antworten in der Offensive. Die Westdeutschen behaupteten den Vorsprung souverän. Lars Kamp traf 42,1 Sekunden vor Ablauf des dritten Viertels einen Freiwurf zum 58:41. Jones Jr. knallte in der Folge seinen fünften Dreier zum 61:41 in den Tübinger Korb. Erstmals waren die Tübinger mit 20 Zählern im Hintertreffen. Nach 30 Minuten stand es 61:43 für die Hausherren. Williams war als Topscorer bereits bei 20 Punkten angelangt, auf Tübinger Seite konnte nur Pelote mit zwölf Zählern eine zweistellige Punktausbeute verbuchen.
Jones Jr. eröffnete die finalen zehn Minuten mit zwei Freiwürfen nach 17 Sekunden zum 63:43. Bei den Rebounds war man zumeist nur zweiter Sieger, dazu konnte man den Gegner oftmals nur mit Fouls stoppen. Die Körpersprache der Raubkatzen war überhaupt nicht gut, das Spiel war vorzeitig verloren. Williams beendete einen 6:0-Lauf der Bañobre-Truppe nach 85 Sekunden zum 67:43, es folgte eine erneute Auszeit von Sonko. Fortan ging es aus Sicht der Gäste nur noch um Schadensbegrenzung. Milner konnte einen viertelübergreifenden 12:0-Lauf des Gastgebers per Dunking zum 45:69 beenden, der US-Amerikaner verlegte zuvor zwei Freiwürfe und holte sich seinen eigenen Rebound. Bañobre nahm bei 6:45 Minuten auf der Uhr eine Auszeit in Anspruch, viel bemängeln musste der Spanier bei der 69:45-Führung aber nicht. Nur 53 Sekunden später war es Sonko, der die Partie mit einer weiteren Auszeit unterbrach. Zuvor erhöhte Williams per Sprungwurf auf 73:45. Es war nun ein Schaulaufen der Bañobre-Truppe. Offensiv machten die Westdeutschen was sie wollten. Defensiv stellte man die Raubkatzen gefüllt vor unlösbare Aufgaben. Niklas Geske markierte knapp zwei Minuten vor dem Ende per Zweier das 79:51. In den Schlusssekunden bekam sogar der erst 16-jährige Mats Neumann noch etwas Spielzeit beim Sieger. Die Uhr lief voll runter. Bochum sicherte sich einen nie gefährdeten 81:55-Erfolg.
Henrik Sonko (Trainer Tigers Tübingen): „Glückwunsch an Trainer Félix Bañobre und seine Bochumer Mannschaft zu diesem absolut verdienten Sieg. Sie haben einen guten Job gemacht gemacht und gut gespielt. Zu meiner Mannschaft möchte ich heute keinen Kommentar abgeben.“
Félix Bañobre (Trainer VfL SparkassenStars Bochum): „Das war ein Erfolg, den wir unbedingt benötigt haben. Alle Spieler haben funktioniert. Die gebrachte Energie war heute wichtiger als jedes taktische Mittel. Wir kennen unsere Schwächen, die Liga ist sehr schwer. Alles ist möglich, das Tableau ist eng zusammen. Umso wichtiger war heute dieser Sieg.“
Vielen Dank für den (Essens-)Support!: Zum ersten Mal seit der gemeinsamen Partnerschaft mit der Tübinger Lokalität short stories haben die Raubkatzen Mittagessen für das Auswärtsspiel bei den VfL SparkassenStars Bochum von unserem Partner in Anspruch genommen. Der gesamte Tübinger Tross wurde am Freitagnachmittag mit verschiedenen Bowls auf die Reise in den Ruhrpott geschickt. „Sehr gutes Essen“, berichtete Trainer Henrik Sonko bei der Abfahrt. Viele Spieler der Raubkatzen nutzen ohnehin regelmäßig die verschiedenen Angebote von short stories. Wir bedanken uns bei Betreiber Dimitrios „Dimi“ Katsaras und seinem Team für die Unterstützung! Parallel werden die Schwaben zudem vom Tübinger Restaurant Bella Roma mit Essen für die Auswärtsspiele versorgt.
„Youngster of the Month“ im Monat Dezember 2025: Kaya Bayram ist von den Fans der BARMER 2. Basketball Bundesliga zum „Youngster of the Month“ im Monat Dezember 2025 gewählt worden. Der 21-Jährige kam im letzten Monat des Jahres in vier Partien auf 13,8 Punkte und 5,5 Assists, dazu steht Effektivität von 14,0 zu Buche. Bayram setzte sich bei der Wahl gegen Paul Viefhues (10,4 pof, 3,4 rpg) von den Uni Baskets Münster sowie Nil Failenschmid Clavera (7,0 ppg, 3,4 rpg) von den Bozic Estriche Knights Kirchheim durch. Der „Player of the Month“ im Monat Dezember 2025 ist Amir Hinton von den Artland Dragons. Der US-Amerikaner bestach mit herausragenden Leistungen in Form von 28,0 Zählern und 6,0 Rebounds, dazu einer Effektivität von 28,2. Wir gratulieren beiden Akteuren zu ihren Auszeichnungen!
Die geringste Ausbeute: Die 55:81-Niederlage bei den VfL SparkassenStars Bochum geht auch in die Statistik ein. 55 erzielte Punkte sind die bisher schwächste Ausbeute der Raubkatzen in der laufenden Saison 2025/2026 der BARMER 2. Basektball Bundesliga. Aufgrund des anhaltenden Negativtrends mit acht Niederlagen aus den vergangenen neun Spielen muss der Blick nun nach unten gehen. Die nächsten Aufgaben machen es nicht leichter. Aktuell müssen sich die Tigers Tübingen auf Abstiegskampf anstatt Playoffs einstellen.