Duell gegen den Spitzenreiter aus Jena

25 Feb 2021

Fast zwei Wochen ist es her, dass die Tigers Tübingen in der Rottenburger Volksbank-Arena einen 91:73-Sieg gegen die Nürnberg Falcons feiern konnten. Seither hatten die Raubkatzen kein Spiel mehr. In Zeiten von Englischen Wochen und Corona-bedingten Nachholspielen eine gefühlte Ewigkeit. Am kommenden Samstag (19 Uhr, Volksbank Arena Rottenburg) greifen die Tübinger wieder ins Spielgeschehen ein. Zu Gast ist niemand geringeres als der Aufstiegsaspirant aus Jena. Die Gäste aus Thüringen grüßen aktuell mit 14 Siegen bei lediglich vier Niederlagen von der Tabellenspitze der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA und gelten nicht zu Unrecht als einer der heißesten Anwärter auf den Aufstieg in die easyCredit BBL. Unter der Woche gewann das Team von Head Coach Frank Menz auswärts gegen den Mitfavoriten aus Bremerhaven mit 89:79. Die Partie kann wie immer live auf sportdeutschland.tv verfolgt werden. Das Streaming-Team um die Kommentatoren Benedikt Hottner und Rouven Hänig sendet ab 18:30 Uhr mit News zum Spiel.

Für die Tübinger, die am Samstag klarer Außenseiter sind, gilt es an die Leistung aus dem Heimsieg gegen die Nürnberg Falcons (91:73) anzuknüpfen und über die gesamten 40 Minuten fokussiert zu bleiben. Denn schon bei der deutlichen Hinspielniederlage (73:91) bekamen die Raubkatzen bitter zu spüren, dass die Thüringer es verstehen, jede Schwächephase des Gegners gnadenlos auszunutzen. So konnte das Team von Head Coach Danny Jansson das Spiel lange ausgeglichen gestalten. Beim Stand von 51:50 Ende des dritten Viertels machte dann jedoch ein 16:2-Lauf der Hausherren jegliche Hoffnung der Raubkatzen auf einen Überraschungssieg zunichte. Bester Spieler auf Seiten der Tübinger im Hinspiel war Isaiah Crawley mit 17 Punkten und neun Rebounds.

Viel Qualität und Erfahrung

Der Jenaer Cheftrainer Frank Menz kann dabei auf eine sehr routinierte und tief besetzte Mannschaft zurückgreifen. Angeführt von US-Import Kasey Hill (15,2 Punkte, 7,0 Assists), verfügen die Lichtstädter mit Julius Wolf (13,9 Punkte, 6,1 Rebounds), Robin Lodders (14,3 Punkte), Marcus Tyus (12,4 Punkte) und Zamal Nixon (10,8 Punkte) über viel individuelle Qualität im Kader, die in der Liga ihresgleichen sucht. Insbesondere unter den Brettern kommt auf die lange Garde der Raubkatzen viel Arbeit zu. Der ohnehin schon stark besetzte Frontcourt der Thüringer um Lodders und Wolf wurde dabei noch einmal verstärkt. In der vergangenen Woche wechselte der 2,03 Meter große US-Amerikaner Norense Odiase von Brose Bamberg aus der easyCredit BBL an die Saale.

Elias Valtonen wieder an Bord

Jansson stellt unterdessen sein Team auf ein sehr körperbetontes Spiel ein: „Jena hat eine qualitativ sehr starke Mannschaft mit sehr viel Tiefe. Wir müssen die Energie über 40 Minuten aufrechterhalten und körperlich dagegenhalten.“ Dabei kann Jansson auch wieder auf Elias Valtonen zurückgreifen, der in den vergangenen vier Begegnungen schmerzlich vermisst wurde. Nach überstandener Handverletzung kehrte der Finne am Dienstag von der finnischen Nationalmannschaft zurück, wo er in den beiden EM-Qualifikationsspielen gegen die Schweiz (acht Punkte, drei Rebounds, vier Assists) und Georgien (14 Punkte, fünf Rebounds, vier Assists) großen Anteil an der erfolgreichen EM-Qualifikation der Finnen hatte. Verzichten müssen die Schwaben jedoch auf Isaiah Crawley, der sich am Freitag einer Knieoperation unterziehen muss.  

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