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easyCredit Basketball Bundesliga unterzeichnet „Freiburger Erklärung“ zur gemeinsamen Entwicklung des Basketballsports für Kinder im Grundschulalter

21 Apr 2024

Bis 2032 sollen die Kinder an sämtlichen, mehr als 15.000 Grundschulen in Deutschland mit Basketball in Kontakt kommen / Mehr Trainer und Übungsleiter an Schulen und in Vereinen werden qualifiziert / Holz: „Starke Idee des deutschen Basketballs, hinter der sich alle relevanten Player versammeln.“ / Weitere Unterzeichner: Deutscher Basketball Bund, BARMER 2. Basketball Bundesliga, Toyota Damen Basketball Bundesliga sowie alle Landesverbände

Köln, 20. April 2024 Die easyCredit Basketball Bundesliga (BBL) und sämtliche weiteren relevanten deutschen Basketballorganisationen auf Bundes- und Landesebene haben heute eine Vereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung des Basketballsports für Kinder im Grundschulalter geschlossen. Die Unterzeichnung des Dokuments fand im Rahmen der turnusmäßigen Sitzung des Deutschen Basketball Bundes (DBB) mit allen Landesverbänden und den Bundesligen in Freiburg/Breisgau statt. In dieser Vereinbarung ist festgelegt, wie bis zum Jahr 2032 die Kinder an allen derzeit 15.510 Grundschulen in Deutschland während ihrer Grundschulzeit mit dem Basketballsport in Kontakt kommen sollen. Die weiteren Unterzeichner dieser so genannten „Freiburger Erklärung“ sind der DBB, die BARMER 2. Basketball Bundesliga, die Toyota Damen Basketball Bundesliga sowie die 15 Landesverbände der 16 Bundesländer. Der operative Start dieser Initiative ist für den 10. September 2024 vorgesehen, dann jährt sich für den deutschen Basketball zum ersten Mal der WM-Triumph der Herren-Nationalmannschaft in Manila.

Dr. Stefan Holz, Geschäftsführer der easyCredit BBL: „Das ist eine starke Idee des deutschen Basketballs, hinter der sich alle relevanten Player versammeln – voller Überzeugung und Motivation. Die Clubs der easyCredit BBL werden ihre Sichtbarkeit, Reichweite und Kraft an den Standorten und um diese herum einbringen und so den Weg ebnen für hoffentlich viele weitere begeisternde Kooperationen zwischen den Vereinen vor Ort und den Grundschulen in der Nachbarschaft.“ Um zukünftig noch mehr Kinder, Lehrkräfte und Schulen für den Basketballsport zu begeistern, brauche es neben strategischer Planung auch ein kontinuierliches Monitoring der Ansprache von Schulen und der Umsetzung der Maßnahmen vor Ort. Dies werde insbesondere bedeutend vor dem Hintergrund der ab 2026 greifenden Veränderungen in der ganztägigen Betreuung von Grundschulkindern (GaFöG). 

Holz: „Die deutschen Basketballorganisationen werden ihre Aktivitäten und Bewegungsangebote im Bereich Grundschule deutlich ausbauen. Grundsätzlich wollen wir die Freude von Kindern und Jugendlichen an der Bewegung fördern, damit möglichst viele beeindruckende Sport- und insbesondere Basketballbiografien entstehen können. Und wer weiß: Vielleicht legen wir auf diese Weise die Basis für künftige Basketball-Weltmeisterinnen und -Weltmeister.“ Das Zieldatum der Freiburger Erklärung ist angelehnt an die Strategie „Triple Double“ der easyCredit BBL, nach der bis zum Jahr 2032 die Kennziffern für die drei wichtigen Wachstumstreiber Clubbudgets, mediale und Aktiven-Reichweite sowie sportliche Erfolge der Clubs verdoppelt werden sollen.

Die deutschen Basketballorganisationen vereinbaren in der Freiburger Erklärung ein gemeinsames Vorgehen mit Blick auf:

  • …die Anzahl der erreichten Grundschulen und der dort durchgeführten Maßnahmen;
  • …die Anzahl der Vereine, die an Schulen aktiv sind; diese soll erhöht werden. Die an den Schulen aktiven Übungsleiter und Trainer müssen entsprechend für die Arbeit mit Grundschulkindern qualifiziert werden;
  • …die Anzahl der Vereine, die Kinder im Grundschulalter aufnehmen und trainieren können, um so den Minibasketballbereich voranzutreiben. Ebenso wie für die Betreuung an den Grundschulen soll in den Vereinen die Zahl der speziell für diese Altersgruppe qualifizierten Trainerinnen und Trainer gesteigert werden;
  • …den organisatorischen Bereich (Personal, Fördermittel etc.). Hier besteht vor dem Hintergrund der zunehmenden ganztägigen Betreuung ein neuer Qualifizierungsbedarf. Die Zahl der regelmäßig von den Basketballorganisationen betreuten Kinder soll sichtbarer und damit politisch wie förderrechtlich besser eingebracht gemacht werden.

In der Freiburger Erklärung verpflichtet sich die easyCredit Basketball Bundesliga, folgende konkrete Maßnahmen durchzuführen:

  • Festlegen eines Kernaktionsraums und eines Meilensteinkonzepts zur Erschließung der lokal und regional ansässigen Grundschulen für jeden Club der easyCredit BBL. Der Kernaktionsraum beschreibt den Bereich, für den der Klub verantwortlich ist hinsichtlich der Erfassung und Erschließung der dortigen Grundschulen. Die clubseitige Umsetzung dieser Maßnahme ist ein Lizenzierungskriterium;
  • Benennen einer zuständigen Person für Regionalentwicklung für jeden Club und für die easyCredit BBL (zentrale Auswertung), die für die Betreuung und Erschließung der Grundschulen verantwortlich ist. Die clubseitige Umsetzung dieser Maßnahme ist ein Lizenzierungskriterium;
  • Etablieren eines von der easyCredit BBL zertifizierten Programms zur Reduktion von Ungleichheiten bzw. zum Herstellen sozialer Nachhaltigkeit an jedem Liga-Standort bis 2025;
  • Entwickeln eines individualisierten Maßnahmenpakets an jedem Standort in Einklang mit der Nachwuchszertifizierung der easyCredit BBL;
  • Finanzielle Incentivierung von Mitgliederwachstum im Mini-Bereich im Kernaktionsraum durch die easyCredit BBL.

easyCredit Basketball Bundesliga

Die easyCredit Basketball Bundesliga ist die Dachorganisation der 18 Teams der höchsten deutschen Spielklasse im Basketball und richtet die Deutsche Meisterschaft sowie den BBL Pokal aus. Das operative Geschäft wird von der Basketball Bundesliga GmbH geführt. Sie zeichnet sich für die organisatorische Abwicklung der Wettbewerbe und die Spielansetzungen verantwortlich. Des Weiteren regelt die BBL GmbH die Lizenzierung und die Spielertransfers. Die easyCredit BBL schafft darüber hinaus die strategischen Rahmenbedingungen, um die Clubs sportlich und wirtschaftlich zu entwickeln und ist für die zentrale Vermarktung u.a. des Namensrechts sowie der Medienrechte verantwortlich.