Eine Energieleistung wird mit einem 87:67-Sieg gegen die RheinStars Köln belohnt
Die Tigers Tübingen haben das Heimspiel gegen die RheinStars Köln vor 2.080 Zuschauern mit 87:67 […]
Die Tigers Tübingen haben das Heimspiel gegen die RheinStars Köln vor 2.080 Zuschauern mit 87:67 […]
Die Tigers Tübingen haben das Heimspiel gegen die RheinStars Köln vor 2.080 Zuschauern mit 87:67 (48:35) gewonnen und ein weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Die Mannschaft von Trainer Eric Detlev zeigte eine starke Energieleistung und dominierte nach kleinen Problemen zu Beginn des Spiels die Partie. Alle Akteure zeigten, dass sie heute unbedingt gewinnen wollten. Die Gäste um Trainer Zoran Kukić führten nach drei Minuten noch mit 8:4, im Anschluss übernahmen aber die Raubkatzen Schritt für Schritt das Zepter. Der Rückstand wurde nach dem ersten Viertel (21:21) egalisiert. Im weiteren Verlauf zogen die Schwaben davon und lagen nicht mehr in Rückstand. Auch bei den Rebounds (51:52) präsentierte man sich besser, ein Faktor für den Heimsieg. Zudem gingen die Assists mit 23:11 an den späteren Gewinner. Aus der Distanz gelangen magere acht Treffer bei 23 Versuchen (23 Prozent). Ausbaufähig sind zudem Freiwürfe. Bei 33 Versuchen gingen satte zehn Bälle daneben (70 Prozent). Das 84:61 nach 38 Minuten war der höchste Vorsprung für die Detlev-Schützlinge. Topscorer der Begegnung wurde Lukas Milner, der mit 16 Zählern und neun Rebounds knapp an einem Double Double vorbeischrammte. Ein Double Double erzielte dagegen Bernard Pelote mit 14 Punkten und 13 Rebounds. Johnson führte gekonnt Regie und kam am Ende auf 13 Punkte, neun Assists und sechs Rebounds. Bei den Gästen kamen Hall Elisias und Cedric Russell Jr. als beste Schützen auf jeweils zwölf Zähler. In der Tabelle stehen die Tigers Tübingen aktuell bei zehn Siegen und 17 Niederlagen, was den 14. Tabellenplatz bedeutet. Die Rheinländer kommen auf 11:16-Erfolge und liegen auf Rang zwölf im Ranking.
Kommissar: Klaus Wolff; Schiedsrichter: Nicolai Bohn, Michael Oesterle, Eva-Marie Bohn
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Für die Tigers Tübingen geht es in der kommenden Woche mit dem Auswärtsspiel bei den SBB Baskets aus Wolmirstedt weiter. Gespielt wird am Freitag, den 20. März 2026, um 19:30 Uhr in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle in Magdeburg. Der Aufsteiger hat am gestrigen Freitag gegen die HAKRO Merlins Crailsheim nur knapp mit 78:81 verloren. In der Tabelle steht das Team von Trainer Achmadschah Zazai mit sieben Siegen und 20 Niederlagen auf dem 17. Tabellenplatz. Im Hinspiel konnten sich die Schwaben am 25. Oktober 2025 mit 91:64 durchsetzen.
Die Partie nahm gleich an Fahrt auf. Nach zwei Minuten führten die Gäste mit 5:4, alle Punkte der Rheinländer gingen auf das Konto von Björn Rohwer. Johnson verkürzte mit einem Dreipunktspiel nach drei Minuten auf 7:8, Maximilian Begue war für das erste Foul im Spiel verantwortlich. Beide Kontrahenten starteten in der Defense mit einer Zone. Mit zwei Dreiern in Folge gelang Felix Edwardsson bis zur vierten Minute die erste Tübinger Führung zum 13:11. Kukić nahm bei 5:39 Minuten auf Uhr die erste Auszeit in Anspruch, beim 13:15 gefielen dem Kölner Übungsleiter einige Sachen in der Defense nicht. Beide Teams schlossen die eigenen Angriff zumeist mit schnellen Aktionen aus der Distanz ab. Bei den Rebounds hatten die Schwaben erneut einige Defizite. Isaiah Sanders war bei 2:41 Minuten auf der Uhr für das erste Foul der Raubkatzen verantwortlich, Spielstand: 17:17-Unentschieden. Die Begegung gestaltete sich weiter enorm ausgeglichen, aus der Distanz legten die Schwaben aber noch zu viele Bälle daneben. In Minute neun stand es weiter 19:19-Remis. Kukić holte sich bei noch 58,6 Sekunden auf der Uhr ein technisches Foul ab. Sanders traf an der Linie zum 20:19, Tigers-Kapitän Till Jönke erhöhte mit einem Treffer bei zwei Versuchen von der Linie auf 21:19. Kampf und Einsatz waren auf beiden Seiten vorhanden. Das erste Viertel endete wie der Spielverlauf der ersten zehn Minuten mit einem 21:21-Zwischenstand. Topscorer waren Edwardsson für Tübingen und Kenny Bapitise mit jeweils sechs Zählern. Die Rebounds gingen jedoch mit 15:6 an die RheinStars Köln.
Milner stand nach 40 Sekunden an der Freiwurflinie, der US-Amerikaner legte aber beide Würfe daneben. Den ersten Korb im zweiten Abschnitt erzielte Miles Tention nach 62 Sekunden per Floater zum 23:21. Beide Mannschaften lieferten sich ein absolut wildes Spiel. Zum ersten Mal tobte die Paul Horn-Arena bei 7:16 Minuten auf der Uhr nach einem Block von Pelote gegen Jasper Günther, Melkisedek Moreaux dunkte nach Pass von Johnson zum 29:23 ein – Auszeit RheinStars Köln. Kaya Bayram verwandelte nach 14 Minuten einen langen Dreier zum 32:25-Zwischenstand. Es ging weiter hoch und runter. Detlev bat seine Spieler bei 5:32 Minuten auf der Uhr zum ersten Gespräch auf die Bank. Elisias war für die letzten sechs Zähler der Rheinländer zum 29:34 verwantwortlich. Im weiteren Verlauf konnten sich die Schwaben bei den Rebounds etwas verbessern. Elisias bekamen die Tigers aber nicht in den Griff, der US-Amerikaner war nach 16 Minuten beim Stand von 37:33 bereits bei zwölf Zählern angelangt. Artitisch legte Moreaux den Ball per Korbleger 90 Sekunden vor der Halbzeit zum 41:35 im Kölner Korb ab, 21 Sekunden später hatte Johnson ewig Zeit und traf aus der Distanz zum 44:35. Pelote war bei 26 Sekunden ebenfalls aus der Distanz erfolgreich und markierte das 47:35 für die Schwaben. Die Zuschauer im Tübinger Dschungel waren mit dem Auftritt des eigenen Teams zufrieden. Nach einem technischen Foul von Haris Hujic legte Sanders den Ball zur 48:35-Halbzeitpause im Kölner Korb ab. Elisias war für die Rheinländer mit zwölf Punkten Topscorer der Partie, für die Schwaben traf Moreaux mit zehn Zählern am besten. Die Rebounds gestalteten sich mit 24:23 für die Gäste nun etwas ausgeglichener.
Begue erzielte die ersten Zähler in der zweiten Halbzeit per Dreier nach 52 Sekunden zum 38:48. Milner war für die ersten Tübinger Zähler nach 130 Sekunden per Dunking zum 50:40-Zwischenstand verantwortlich. Die Gäste kamen mit einer gehörigenden Portion wut aus der Kabine. Und der Center in Diensten der Schwaben legte im nächsten Angriff erneut per Dunking zum 52:41 nach. In Minute 24 steuerte Pelote fünf Punkte in Folge zum 57:41-Zwischenstand bei. Die Raubkatzen konnten die Intensität der Rheinländer weiter absolut matchen. Speziell Milner war nun offensiv und defensiv gut in Aktion. Milner gelang in der 25. Minute per Korbleger das 59:41. Die Detlev-Truppe hatte richtig an Fahrt aufgenommen, von der Kukić-Truppe war in dieser Phase des Spiels nur wenig zu sehen. Kapitän Jönke pushte seine Teamkollegen immer wieder an, nicht nachzulassen. Milner holte sich trotz Bedrängnis immer wieder wichtige Rebounds. Die Zuschauer im weiten Rund waren weiter zufrieden. Vom Parkplatz netzte Johnson bei 3:48 Minuten auf der Uhr einen langen Dreier zum 61:41-Zwischenstand im Kölner Korb ein, Auszeit Köln. Bisher ging das Viertel mit 23:6 an die Tigers. Nun nahm Russell Jr. für die Gäste das Heft in die Hand und markierte fünf Zähler bis zur 28. Minute zum 46:61. Das Spiel war noch längst nicht entschieden. Bis zum Ende des dritten Viertels passierte nicht mehr viel. Final gingen die Schwaben mit einem 65:53-Vorsprung in die letzten zehn Minuten. Topscorer des Spiels waren nun gleich drei Akteure. Pelote und Milner für Tübingen sowie Elisias für Köln hatten bereits zwölf Zähler auf dem Konto. Die Rebounds lagen mit 38:37 bei den Hausherren.
Mike Miller erzielte die ersten Punkten im letzten Abschnitt per Zweier zum 55:65. Die Raubkatzen hatten etwas die Linie verloren, der Vorsprung schmolz weiter. Jönke zeigte nach 67 Sekunden keine Nerven und verwandelte beide Freiwürfe zum 67:55-Zwischenstand. Der Spielfluss auf Tübinger Seite war nun komplett dahin. Zachary Watson drückte den Rückstand nach 32 Minuten per Korbleger zum 59:67 auf unter zehn Punkte. Detlev nahm bei 7:57 Minuten Uhr eine Auszeit, um seine Mannen neu einzustellen. Moreaux weckte das Tübinger Publikum mit einem krachenden Dunking in der 34. Minute zum 69:61 wieder etwas auf. Das Spiel war weiter extrem wild, Köln kämpfte um die Rückkehr in die Partie. Die Raubkatzen wehrten diesen Druck aber weiter ab. Pelote vollendete ein Alley Oop-Anspiel von Johnson bei noch 5:27 Minuten auf der Uhr zum 73:61. Für Elisias war die Begegnung wenig später nach einem unsportlichen Foul an Jönke beendet, der Kapitän legte beide Freiwürfe zum 75:61 im Kölner ab. Milner erhöhte den Vorsprung bis zur 37. Minute mit vier weiteren Punkten zum 79:61. Das Spiel war nun zugunsten der Schwaben entschieden. Das Team konnte die RheinStars Köln auf Distanz halten. Moreaux machte in der 38. Minute den Deckel per Dunking zum 81:61 drauf. Ein wichtiger Sieg für die Schwaben im Kampf um den Ligaverbleib. 122 Sekunden vor dem Ende erhöhte Jönke von der Freiwurflinie auf 83:61. Dann wurde es wild: Rohwer kassierte ein unsportliches Foul, Kukić sein zweites technisches Foul und musste den Innenraum verlassen. Sanders traf von der Linie, Milner verlegte beide Würfe. Es stand 84:61. Die Raubkatzen hatten einen 17:0-Lauf auf das Parkett gelegt. 80 Sekunden vor dem Ende war dann auch für Edwardsson (Spielstand 84:63) mit dem fünften Vergehen die Begegnung beendet. Hujic verkürzte mit einem Treffer von der Linie auf 64:84. Baptiste verließ 56,6 vor dem Ende ebenfalls mit dem fünften Foul das Spielfeld. Jönke legte beide Freiwürfe zum 87:64 im gegnerischen Korb. Nach 40 Minuten stand ein 87:67-Heimsieg für die Tigers Tübingen auf der Anzeigetafel fest.
Eric Detlev (Trainer Tigers Tübingen): „Erstmal vielen Dank für die Glückwünsche. Ich hab aus unserer Sicht ein cooles Basketballspiel gesehen, dazu mit vielen Emotionen. Wir haben den Ball ordentlich bewegt und primär eine gute Spielfreude an den Tag gelegt. Wir sind mit viel Energie zu Werke gegangen, was für uns das Wichtigste war. Die Mannschaft hat sich diesen Sieg mehr als verdient. Auch in kritischen Phasen hat das Team dem Druck standgehalten.“
Zoran Kukić (Trainer RheinStars Köln): „Glückwunsch an Coach Eric Detlev und seine Tübinger Mannschaft zu diesem verdienten Sieg. Sie waren über 40 Minuten das bessere Team, wir haben heute sehr schlecht gespielt. Es sind noch sieben Partien zu spielen und ich hoffe, dass wir die Saison auf eine gute Art und Weise zu Ende bringen können. Heute kann man sicherlich über einige Sachen diskutieren, aber das kommentiere ich nicht.“
Update zum Personal: Die Tigers Tübingen mussten im Spiel gegen die RheinStars Köln weiter auf die Langzeitverletzten JaCobi Wood, Larry Thomas und Joshua Schwaibold (alle Fuß) verzichten. Wood und Schwaibold sollen bei gutem Verlauf in den nächsten Tag an den Trainingsbetrieb herangeführt werden. Für Connor Nelson hat ein Einsatz wegen Knieproblemen nicht gereicht, Miles Tention (Rücken) kehrte in den Kader zurück. Wir wünschen alle Akteuren eine schnelle Genesung!
Liga-Auszeichnungen für zwei Spieler: Unter der Woche wurde der „Player of the Month“ für den Monat Februar 2026 veröffentlicht. Die Fans wählten Calvin Wishart (19,3 ppg, 6,3 apg, Effizienz 22,3) von den EPG Baskets Koblenz. Der US-Amerikaner setzte sich gegen seine beiden Konkurrenten Dennis Heinzmann (17,3 ppg, 14,3 rpg, Effizienz 25,3) von den BAYER GIANTS Leverkusen und Benjamin Burnham von den Artland Dragons (18,8 ppg, 8,5 rpg, Effizienz 24,5). Der „Youngster of the Month“ im besagten Monat ist zum zweiten Mal in dieser Saison 2025/2026 Janis Jünemann (6,5 ppg, 3,5 rpg, Effizienz) von der BG Göttingen. Der 20-Jährige setzte sich in dieser Kategorie bereits im Oktober 2025 durch. Antonio Williams von den VfL SparkassenStars Bochum gewann die Wahl zum „Player of the Month“ im Monat Januar 2025. Zum „Youngster of the Month“ im gleichen Monat wählten die Fans Finn Lastring von den Artland Dragons. Herzlichen Glückwunsch an das Quartett!
Eine Nachfolge wird gesucht!: Der Fanklub Neckar Tigers e. V. ist auf der Suche nach einer Nachfolge für den bisherigen Vorsitzenden Dominik Printz. Der 47-Jährige ist aktuell seit sechseinhalb Jahre im Amt, aus persönlichen Gründen gibt Printz seine Tätigkeit aber auf. Bei der nächsten Hauptversammlung im September soll eine Nachfolge gefunden werden. „Leider hat sich bisher noch niemand gemeldet“, berichtete Printz, der bis zur nächsten Wahl der Ansprechpartner bleibt. „Wir machen im Sommer noch ein Grillfest, vielleicht ergibt sich dabei etwas“, hofft Printz, dass eine Nachfolge gefunden werden kann und der Fanklub Neckar Tigers nicht aufgelöst werden muss.