Elijah Allen gibt alles und wird Tress “man of the match”

04 Mrz 2019

Seine Statistiken hören sich zwar nicht spektakulär an. Mit zehn Punkten war Elijah Allen nicht der Topscorer der Tigers. Mit drei gesammelten Abprallen auch nicht der beste Rebounder im Team von Georg Kämpf. Auch bei den Assists machte Allen mit drei Vorlagen nicht groß auf sich aufmerksam. Doch als der 29-Jährige nach dem 97:84-Heimerfolg seiner Raubkatzen über die Uni Baskets Paderborn als Tress „man of the match“ ausgezeichnet wurde, gab es lauten Beifall von den Zuschauerrängen.

Allen bringt vollen Einsatz

Statistiken sind nicht alles! Wie so oft in den vergangenen Wochen überzeugte Allen durch seine kämpferische Einstellung. Der Forward ackert ohne Unterlass, geht jedem Ball hinterher und stellt sich offensiv und defensiv voll in den Dienst der Mannschaft. Am Sonntagnachmittag war Allen immer in den Phasen zur Stelle, in denen es wieder eng zu werden schien. Als die Partie zu kippen drohte, traf der 29-Jährige beim Stand von 58:58 einen enorm wichtigen Wurf mit Foul – in der Folge konnten sich die Tübinger wieder absetzen.

Für seine Allround-Leistung von zehn Punkten, drei Rebounds, zwei Assists und zwei Steals benötigte Allen nur knapp 17 Minuten auf dem Feld und blieb dabei auch ohne Ballverlust. Deshalb waren sich Fans und die Verantwortlichen nach der Partie auch einig: Um das Pastapaket von Tress – feinste Nudeltradition (www.tress.de) als bester Spieler des Spiels zu erhalten, muss man nicht die besten Statistikwerte auf das Parkett legen.

von Johannes Beyer