Erster Heimsieg für die SV 03 Tigers Tübingen gegen Fellbach

30 Sep 2019

Ein tolles Heimdebüt feierten die Regionalliga-Basketballer des SV 03 Tigers Tübingen am Sonntagabend gegen Fellbach. Vor rund 200 Zuschauern siegte das Team von Coach Manu Pasios mit 87:75 (45:30) gegen die Flashers aus Stuttgart und das ohne die Leistungsträger Aksels Skaistlauks, Nemanja Nadjfeji und Timo Liebelt. „Wir haben über weite Strecken so gespielt, wie ich mir das vorstelle“, lobte Pasios sein Team nach der Partie. Somit haben die Tübinger das Minimalziel (ein Sieg aus den ersten drei Partien) bereits erreicht. Sollte die Pasios-Truppe am Sonntag gegen Langen (17:30 Uhr Uhlandhalle) wieder als Sieger vom Platz gehen, hätte man erstmal ein wenig Abstand zu den unteren Tabellenplätzen.

Beide Teams starteten treffsicher in die Partie. Nahezu jeder Wurf ein Treffer. Insgesamt acht Mal waren die Tübinger von jenseits der 6,75 Meter-Linie-Markierung erfolgreich und das während den ersten zehn Minuten. „Unsere Trefferquote aus der Distanz lag zur Halbzeit bei knapp 60 Prozent. Das hast du nicht alle Tage“ zeigte sich Pasios erfreut über die zehn erfolgreichen Drei-Punkte-Würfe in Durchgang eins. Halbzeitstand: 45:30.

Während die Tigers weiter mit viel Energie zu Werke gingen, war bei Fellbach die Luft irgendwann raus. „Unsere Ganzfeldpresse hat mal wieder Wirkung gezeigt. Fellbach war irgendwann platt“, war Pasios zufrieden mit der Verteidigungsleistung seines Teams. Nach drei Vierteln war das Spiel beim Stand von 66:44 bereits entschieden. 78:55 führte man fünf Minuten vor Schluss und alles sah nach einem hohen Heimsieg aus. Doch zu früh gefreut. Fellbach gab sich nicht auf und nutze Tübingens kleine Schwächephase eiskalt aus um innerhalb kürzester Zeit den Rückstand auf zwölf Punkte zu verkürzen. Erst mit der Einwechslung von Nico Hihn und Routinier Rouven Hänig kam wieder Ruhe ins Tübinger Spiel. Endstand 87:75.

„Mit RHänig hätten wir auch in Gießen gewonnen, da bin ich mir sicher. Er ist der beste deutsche Spieler in der Liga. Solche Spieler findest du normalerweise in der ProB oder ProA, aber nicht in der Regio“, outete sich Pasios als großer Fan seines Power Forwards.

Neben Hänig und dem wieder bärenstarken Hihn (Topscorer mit 21 Punkten), waren es am Sonntag Joshua Schwaibold und der erst letzte Woche aus dem Amerika-Urlaub zurückgekehrte Niklas Schüler, die ein Sonderlob vom Trainer bekamen. „Die Spieler haben alle einen super Job gemacht, aber Niklas Schüler und Schwaibold waren diesmal die Joker, die niemand auf der Rechnung hatte!“, freute sich Pasios über die Leistung seiner Schützlinge.

SV 03 Tigers Tübingen: Hihn 21, Hänig 17, Schüler 14, Schwaibold 10, Zacek 9, Sorgius 7, Kienzle 4, Francisco 3, Rojas 2, Charlier, Okolie, Broening

von Tobias Fischer