Spielbericht, 25.04.2026

Höchster Saisonsieg! 105:70-Erfolg bei den Paderborn Baskets

Die Tigers Tübingen haben das Auswärtsspiel bei den Paderborn Baskets vor 1.925 Zuschauern in der […]

Die Tigers Tübingen haben das Auswärtsspiel bei den Paderborn Baskets vor 1.925 Zuschauern in der Sporthalle am Maspernplatz mit 105:70 (52:36) gewonnen. Es war gleichzeitig der höchste Saisonsieg der Schwaben in der Saison 2025/2025 der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Eric Detlev hatte an diesem Tag nahezu von Beginn an die Oberhand, der Gastgeber führte nur drei Mal im Spiel. So nach drei Minuten beim Stand von 8:5 am höchsten. In der Schlussminute erspielten sich die Gäste beim 105:69 den höchsten Vorsprung. Je länger das Spiel ging, desto einseitiger wurde es. Topscorer der Partie wurde Jonathan Klussmann für das Team von Trainer Milos Stankovic mit 21 Punkten. Bei den Raubkatzen konnten sich gleich sieben Akteure zweistellig in das Scoring eintragen. Angeführt wurde die Detlev-Truppe von Bernard Pelote mit 17 Zählern. Ein Wermutstropfen gibt es jedoch: Kaya Bayram verletzte sich bereits nach 13 Sekunden am rechten Sprunggelenk und konnte die Begegnung nicht fortführen. An dieser Stelle wünschen wir dem 22-Jährigen, dass die Verletzung nicht so schwer ist. In der Tabelle verweilen die Tigers Tübingen mit 13 Siegen und 20 Niederlagen auf dem 14. Platz, die Paderborn Baskets rutschten mit 13:21-Erfolgen auf Platz 16 im Classement ab. Der direkte Vergleich geht mit 2:0-Siegen an die Detlev-Truppe. Stark waren 23 von 33 Zweiern bei den Gästen, was gute 70 Prozent bedeuten. Die Rebounds gingen mit 40:39 knapp an den Sieger. Auch aus der Distanz war die Quote zufriedenstellend: 14 Treffer bei 33 Versuchen sind respektable 42 Prozent.

Kommissar: Hans-Jürgen Nilson; Schiedsrichter: Jens Rupprecht, Michael Oesterle, Joshua Holtermann

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Das letzte Spiel der Tigers Tübingen in der Saison 2025/2026 der BARMER 2. Basketball Bundesliga findet am Samstag, den 2. Mai 2026, statt. Um 19:30 Uhr trifft die Mannschaft von Trainer Eric Detlev in der Paul Horn-Arena auf die Eisbären Bremerhaven. Die Seestädter kämpfen in den verbleibenden zwei Partien der Hauptrunde um die bestmögliche Positionierung für die Playoffs. Mit derzeit 21:11-Siegen belegt das Team von Trainer Steven Esterkamp derzeit den vierten Tabellenplatz. Am morgigen Sonntag, den 26. April, empfangen die Eisbären Bremerhaven um 15 Uhr die GIESSEN 46ers zum Heimspiel.

Erstes Viertel (18:24):

Nach 17 Sekunden musste Bayram das Parkett bereits wieder verlassen. Karl Bühner fiel nach Foul von Lukas Milner auf das rechte Sprunggelenk des 22-Jährigen. Humpelnd verließ der Point Guard das Spielfeld und kam nicht wieder zurück. Die Hausherren kamen etwas besser in die Partie. Eyassu Worku erzielte per Dreier in der vierten Minute das 8:5, Detlev nahm bei 6:53 Minuten auf der Uhr die erste Auszeit in Anspruch. Das Partie war kein Leckerbissen, zahlreiche Fehler prägten den Verlauf. Nach fünf Minuten stand es 11:11-Unentschieden. Nach einem 5:0-Lauf der Schwaben nahm Stankovic bei 3:30 Minuten auf der Uhr ebenfalls eine Auszeit. Zuvor netzten Melkisedek Moreaux und Pelote mit seinem zweiten Dreier in der Begegnung ein. Das Spiel plätscherte so vor sich ein, beide Kontrahenten sollten noch nicht in einen Rhythmus kommen. Patrick Emilien gelang 125 Sekunden vor dem Ende des ersten Viertels per Dreipunktspiel das 19:12 für die Detlev-Truppe. Im weiteren Verlauf schlossen beide Kontrahenten ihre Spielzüge dann effizienter ab. Miles Tention gelang in der Schlussminute per Zweier das 24:18. Mit diesem Ergebnis beendeten beiden Teams die ersten zehn Minuten. Topscorer war bis dato Pelote mit sechs Zählern für die Raubkatzen, Klussmann kam als bester Schütze auf fünf Punkte für die Paderborn Baskets.

Zweites Viertel (18:28):

Emilien erzielte in 40 Sekunden vier Punkte für die Tigers Tübingen zum 28:18-Zwischenstand. Erstmals lag man zweistellig in Front. Bereits im ersten Viertel hatte Detlev alle elf Akteure eingesetzt, es wurde auf beiden Seiten viel durchgewechselt. Beide Kontrahenten streuten in der Defense immer wieder eine Zone ein. Spielerisch war es weiterhin absolute Magerkost, was beide Mannschaften den Fans in der Sporthalle am Maspernplatz präsentierten. Tigers-Kapitän Till Jönke steuerte in Minute 14 einen Dreier zum 33:22 bei. Die Raubkatzen hatten die Partie recht gut im Griff, Milner erhöhte per Zweier auf 37:34. Stankovic holte seine Schützlinge bei 5:01 Minuten auf der Uhr zum nächsten Gespräch auf die Bank. Mit Erfolg: Der Gastgeber legte bis zur 17. Minute einen 7:0-Lauf zum 31:37-Anschluss auf das Parkett. Doch die Raubkatzen konterten den gegnerischen Lauf mit einem eigenen 8:0-Run zum 45:31-Zwischenstand. Pelote war mit zwei weiteren Treffern aus der Distanz erfolgreich, und dies alles noch in Minute 17. Highlight der ersten Halbzeit war ein Dunking von Pelote nach Alley Oop-Anspiel von Jordan Johnson. Der US-Amerikaner besorgte 66 Sekunden vor der Halbzeitpause das 49:36. Die letzte Aktion in der ersten Hälfte gehörte Felix Edwardsson, der per Dreier den 52:36-Pausenstand markierte. Pelote war mit 14 Zählern weiter Topscorer der Begegnung für die Raubkatzen, Klussmann mit neun Zählern weiter bester Punketsammler der Hausherren. Die Rebounds gestalteten sich mit 21:21 ausgeglichen.

Drittes Viertel (19:29):

Pelote war nach 90 Sekunden erneut aus der Distanz erfolgreich. Der US-Amerikaner erzielte den 57:39-Zwischenstand. Eine Minute später kopierte ihn Johnson in gleicher Manier, das 60:41 war bis dato die höchste Führung im Spiel. Der Tübinger Point Guard hielt sich noch etwas zurück und hatte erst fünf Punkte auf dem Konto. Stankovic nahm bei 6:33 Minuten auf der Uhr beim 44:65-Rückstand die nächste Unterbrechnung wahr. Zuvor war Geburtstagskind Milner (26 Jahre alt) per Dunking erfolgreich. Der Gastgeber kam überhaupt nicht ins Spiel. Aus der Distanz fiel wenig, dazu hatten die Schwaben unter den Körben ein deutliches Übergewicht. Bis zur 27. Minute markierten die Detlev-Schützlinge einen weiteren 9:0-Lauf zum 74:47-Zwischenstand, Stankovic bat bei 3:49 Minuten auf der Uhr um die nächste Auszeit. Bei seinem Team sollte überhaupt nichts funktionieren, wenngleich die Tigers Tübingen auch weit von einer sehr guten Leistung entfernt waren. Die Schwaben konnten den hohen Vorsprung halten. Isaiah Sanders traf 96 Sekunden vor dem Ende des dritten Abschnitts einen Freiwurf zum 79:53. Detlev nahm 65 Sekunden vor dem Ertönen der Sirene seine zweite Auszeit in Anspruch. Seine Schützlinge führten mit 79:55. Moreaux beendete den dritten Abschnitt bei noch zwölf Sekunden auf der Uh mit zwei Zählern zum 83:55-Zwischenstand. Bei den besten Punktesammlern auf beiden Seiten änderte sich nichts. Pelote kam für Tübingen auf 17 Zähler, Klussmann für Paderborn auf 15 Punkte.

Viertes Viertel (15:22):

Silas Oriane erhöhte den Vorsprung nach 13 Sekunden per Korbleger auf 30 Zähler Differenz. Die Tigers Tübingen führten mit 85:55. Die Raubkatzen hatten die Partie weiterhin fest im Griff, der Gegner war an diesem Abend nicht wirklich konkurrenzfähig. Das Spiel war längst entschieden. Sanders gelang in der 34. Minute per Zweier das 91:60, dazu wurde der US-Amerikaner von Aaron Kayser gefoult. Stankovic nahm bei 6:26 Minuten auf der Uhr die nächste Auszeit. Mit Wiederaufnahme der Begegnung verwandelte Sanders den Freiwurf zum 92:60. Auf Paderborner Seite war fast nur Klussmann in Normalform, der Däne verkürzte in der 35. Minute per Dreier auf 65:94. Der Point Guard war inzwischen bei 21 Punkten angelangt. Unter den Körben zeigte Emilien erneut ein gutes Spiel für die Raubkatzen. Der Kanadier verwandelte in Minute 37 zwei Freiwürfe zum 96:67. Emilien war inzwischen bei 15 Zählern angelangt. Die 100-Punkte-Marke wurde 89 Sekunden vor dem Ende von Johnson per Korbleger zum 100:68-Zwischenstand erreicht. In der Schlussminute war sogar Milner aus der Distanz zum 103:69 erfolgreich, Johnson legte per Floater noch das 105:69 nach. Wenig später war die Begegnung vorbei, die Tigers Tübingen setzten sich fast mühelos mit 105:70 bei den Paderborn Baskets durch.

Die Stimmen zum Spiel:

Eric Detlev (Trainer Tigers Tübingen): „Offensiv hat bei uns heute viel funktioniert. Das hat Spaß gemacht, weil sich alle eingebracht haben. Wir hatten eine gute Energie, insgesamt war das Spiel aus Tübinger Sicht gut anzuschauen.“

Milos Stankovic (Trainer Paderborn Baskets): „Glückwunsch an Trainer Eric Detlev und seiner Tübinger Mannschaft zu diesem überragenden Sieg. Sie haben ihren Gameplan bis zum Ende konsequent durchgezogen. Wir haben kein Mittel gegen das Switch von Tübingen gefunden. 105 Punkte in unserer eigenen Halle zu bekommen, ist natürlich viel zu viel. Da müssen wir mehr Stolz zeigen. Den Ausfall von Efosa Osawe konnten wir nicht kompensieren, dazu hat Tübingen gut von außen getroffen und war schnell in einem Rhythmus.“

Dschungelgeflüster – der etwas andere Blick rund um das Spiel:

Update zum Personal: Die Tigers Tübingen konnten beim Auswärtsspiel in Paderborn auf elf Akteure zurückgreifen. Connor Nelson machen weiter anhaltende Knieprobleme zu verschaffen. „Er konnte die letzten Tage nicht trainieren. Ein Einsatz hat keinen Sinn gemacht“, berichtete Athletiktrainer Benedikt Cords. Joshua Schwaibold (Sprunggelenk) stand ebenfalls nicht zur Verfügung, Aaron Ogunjobi wurde nicht für den Kader nominiert. Beim Gastgeber fehlte Leistungsträger Efosa Osawe (16,2 ppg, 7,5 rpg).

Abschlussfest am 3. Mai 2026: Am Samstag, den 2. Mai 2026, bestreiten die Schwaben das letzte Saisonspiel gegen die Eisbären Bremerhaven. Einen Tag später haben alle Fans die Möglichkeit, die Saison 2025/2026 gemeinsam mit Spielern und Trainern Revue passieren zu lassen. Ab 14 Uhr beginnt das Abschlussfest der Tigers Tübingen in der Panzerhalle im Französischen Viertel. Der Fanklub Neckar Tigers e. V. sowie die Frangruppierung Massimo 03 werden am Grillstand tätig sein, die Spieler der Tigers Tübingen unterstützen dabei. Es gibt eine Tombola, dabei können signierte Trikots und Hosen sowie Artikel aus dem Merchandising gewonnen werden. Es gibt Getränke so lange der Vorrat reicht. Weitere Informationen folgen Anfang der kommenden Woche.

In welcher Halle geht es weiter?: Den Klassenerhalt haben die Paderborn Baskets wie die Tigers Tübingen bereits vorzeitig geschafft. Parallel wird seit vielen Wochen und Monaten heiß diskutiert, in welcher Sporthalle die Westfalen in der kommenden Runde 2026/2027 ihre Heimspiele austragen können. Die aktuelle Spielstätte am Maspernplatz wird ab dem kommenden Schuljahr 2026/2027 umfänglich saniert. Schul- und Vereinssport sollen noch stattfinden können, Veranstaltungen jedoch nicht mehr. Bisher gibt es noch keine Lösung. Jüngst hat der Fanklub „Maspernpower“ der Stadtverwaltung Paderborn einen Brief geschrieben, eine Übergangsspielstätte innerhalb des Stadtgebiets zu finden. Dazu gibt es Gedanken für eine neue Multifunktionshalle in Paderborn, wie sie von den Initiatoren des Vereins „Paderborn überzeugt“ angestrebt wird.

Tobias Fischer
Von Tobias Fischer
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