Klettern, Kultur und Kameradschaft: Tigers besuchen Schloss Lichtenstein

20 Aug 2018

Natürlich braucht eine Mannschaft Spieler mit starken individuellen Fähigkeiten, um Erfolg zu haben. Doch mindestens genauso wichtig ist eine gute Teamchemie – der Zusammenhalt der Spieler untereinander. Aus diesem Grund verbrachte das komplette Team der Tigers Tübingen inklusive Geschäftsführung und Betreuerteam am vergangenen Samstag einen gemeinsamen Tag, der ausnahmsweise mal nichts mit Basketball zu tun hatte.

Um 8:30 Uhr machten sich die Raubkatzen im offiziellen Teambus – auch 2018/2019 setzen die Tigers bei ihren Auswärtsfahrten wieder auf das Tübinger Busunternehmen KM-Reisen – auf die rund 30-minütige Fahrt in Richtung Schloss Lichtenstein. Dort angekommen, übte sich die Tigers-Gruppe im Hochseilgarten, der aus elf Parcours bestand. Von Parcours zu Parcours stieg dabei die Höhe, womit die Spieler wenig Probleme hatten. Einige scheuten sogar nicht einmal Parcours 10 und 11, die sich in über 10 Metern Höhe befinden. Als sehr geübter Kletterer ohne jegliche Höhenangst bewies sich Neuzugang Tyler Laser.

Nach dem sportlichen Part wurde sich zunächst im „Alten Forsthaus“ mit einem zünftigen Mittagessen gestärkt, bevor der kulturelle Teil auf dem Programm stand. Schließlich sollen die Neu-Tübinger auch ihre Umgebung kennenlernen: Im Schlossgarten genossen alle Teilnehmer die spektakuläre Aussicht, die normalerweise bis zum Fernsehturm Stuttgart reicht, aufgrund des Wetters diesmal aber leicht eingeschränkt war. Abgerundet wurde das Teamevent mit einer Führung durch das Schloss Lichtenstein.

Offensichtlich kamen nicht nur die Spieler, die sich sehr interessiert zeigten und viele Fragen stellten, auf ihre Kosten, sondern auch ProBasket-Geschäftsführer Robert Wintermantel berichtet von einem gelungenen Tag: „Wir legen dieses Jahr einen besonderen Fokus auf die Teamchemie. Daher ist es schön zu sehen, wie gut sich die Jungs jetzt schon verstehen und viel Spaß miteinander haben. Das war heute der Fall, aber auch beispielsweise beim Training und bei anderen Aktivitäten.“

von Daniel Bauer