Bild: Pressefoto Ulmer / Markus Ulmer

Letztes Auswärtsspiel der Saison in Quakenbrück – Tigers treten am Ostersamstag bei den Artland Dragons an

01 Apr 2021

Das letzte Auswärtsspiel der Saison 2020/2021 führt die Tigers Tübingen am Wochenende nach Quakenbrück. Am Ostersamstag treffen die Schützlinge von Trainer Danny Jansson auf die Artland Dragons, denen die Playoff-Teilnahme praktisch nicht mehr zu nehmen ist. Vielmehr geht es für die Niedersachsen nun darum, die bestmögliche Ausgangsposition für die Meisterschaftsendrunde zu sichern. Hochball in der Artland Arena ist bereits um 17 Uhr. Kurios: In der letzten Saison 2019/2020 bestritten die Schwaben das erste Auswärtsspiel in der Samtgemeinde im Artland. Damals setzten sich die Raubkatzen mit 74:59 durch. Die Partie wurde aufgrund der jüngst geltenden Ausgangssperre im Landkreis Osnabrück von 19:30 Uhr um zweieinhalb Stunden vorverlegt. Die Begegnung ist wie immer live auf sportdeutschland.tv zu verfolgen.

Gegen die Mannschaft von Dragons-Trainer Tuna Isler bestritten die Raubkatzen am 12. Dezember 2020 die letzte Partie in der heimischen Paul Horn-Arena. Im Anschluss folgte wegen des Impfzentrums in Tübingen der Umzug in die Volksbank Arena nach Rottenburg. Von den bisher gespielten acht Partien konnten die Schwaben dort vier Spiele siegreich gestalten. Im Hinspiel setzte es für die Raubkatzen eine 90:97-Niederlage gegen damals personell geschwächte Gäste. Nun sieht die Situation anders aus. Von den damals zwölf eingesetzten Spielern bei den Schwaben werden ganze sechs Akteure im Rückspiel nicht zur Verfügung stehen. Die Tübinger werden mit den gleichen sieben Spielern wie beim 75:63-Sieg gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier antreten. Eventuell wird Besnik Bekteshi nach dem Ablauf seiner Quarantäne am Karfreitag mit in den Bus gen Niedersachsen steigen. Dem 28-Jährigen geht es gut, alle bisher durchgeführten Tests fielen negativ aus. “Ein achter Spieler wäre in unserer Situation schon Gold wert, auch wenn er dann fast zwei Wochen nicht trainiert hat”, so Jansson.

Jansson: “Wir müssen primär auf uns selbst schauen.”

Der finnische Übungsleiter schiebt die Favoritenstellung ganz klar dem Gastgeber zu. “Die Dragons spielen eine sehr konstante Saison. Dazu haben sie viele individuell gute Einzelspieler. Im Hinspiel haben wir dies gnadenlos zu spüren bekommen, auch wenn sie mit Quadir Welton und Adrian Breitlauch auf zwei Spieler verzichten mussten. Wir müssen jedoch primär nach uns selbst schauen. Ziel ist es wie im Spiel gegen Trier einen tollen Kampf zu liefern. Dann werden wir sehen, was am Ende für uns herausspringt”, sagt Jansson zum Duell bei den Dragons. Die Isler-Truppe hat wie Paderborn, Schwenningen und Kirchheim 26 von 28 Spielen bisher absolviert, dabei sind 14 Siege herausgesprungen. Im März hat der kommende Gegner zwei von fünf Partien gewonnen. Aus einer tief besetzten Mannschaften stechen zweifelsohne Guard Gerel Simmons (20,4 ppg, 4,0 apg, 3,2 rpg) und der ehemalige Tübinger Center Robert Oehle (13,4 ppg, 6,7 rpg) mit guten Statistiken heraus.