Ein richtungsweisendes Spiel für beide Teams – Tübingen spielt am Samstag in Leverkusen
Der 24. Spieltag der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird für die […]
Der 24. Spieltag der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird für die […]
Der 24. Spieltag der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird für die Tigers Tübingen absolut richtungsweisend. Am Samstag, den 21. Februar 2026, sind die Raubkatzen bei den BAYER GIANTS Leverkusen zu Gast. Spielbeginn ist um 18 Uhr in der Ostermann-Arena. Beide Teams stecken mitten im Abstiegskampf fest, weswegen die kommende Begegnung von höchster Bedeutung für beide Kontrahenten ist. Der deutsche Rekordmeister steht mit einer Bilanz von 6:17-Erfolgen aktuell auf dem 18. und letzten Tabellenplatz, die Raubkatzen liegen mit acht Siegen und 15 Niederlagen gegenwärtig vier Plätze vor den Rheinländern. Die Partie wird wie gewohnt live und exklusiv auf sporteurope.tv übertragen. Sendebeginn ist bereits um 17:30 Uhr.
Nach der enttäuschenden 66:84-Heimniederlage am vergangenen Samstag gegen den BBC Bayreuth beendeten die Schwaben die Zusammenarbeit mit Trainer Henrik Sonko. Aus den letzten 14 Partien konnten lediglich zwei Siege eingefahren werden. Sportdirektor Eric Detlev übernimmt als Interimstrainer. Die Verantwortlichen erhoffen sich dadurch neue Impulse im Kampf um den Klassenerhalt. Zu Wochenbeginn führte der 50-Jährige mit jedem Spieler längere Einzelgespräche, dazu wurde trainiert und sich in der schwierigen Situation auf die nächste Aufgabe vorbereitet. Zusammenhalt ist jetzt gefragt. Personell dürfen Detlev das gleiche Personal wie zuletzt gegen den BBC Bayreuth zur Verfügung stehen.
Der Traditionsverein aus Nordrhein-Westfalen kämpft als Aufsteiger ebenfalls um den Ligaverbleib. Zuletzt zeigte der Trend leicht nach oben, nachdem eine Niederlagenserie von zwölf Partien in Folge hingenommen werden musste. Jüngst hat sich die Mannschaft von Trainer Michael Koch bei den Uni Baskets Münster, dem nächsten Tabellenkind, mit 80:84 geschlagen geben müssen. Damit geht auch der direkte Vergleich an die Münsterstädter, die sportlich die gleiche Bilanz wie die BAYER GIANTS Leverkusen aufweisen. Vor zwei Wochen boten die Koch-Schützlinge dem Tabellenzweiten BG Göttingen lange die Stirn, am Ende stand nur eine knappe 63:65-Niederlage auf der Anzeigetafel. BG-Trainer Fabian Strauß lobte die Defense des Kontrahenten: „Das ist die ekligste defensive Variante, die Basketball-Deutschland seit langem gesehen hat. Aber auch das zeichnet Qualität aus.“
Die Schwaben sollten mehr als gewarnt sein, im Hinspiel zogen die Raubkatzen am 3. Oktober 2025 mit 68:80 den Kürzeren. Center Dennis Heinzmann war auf Seiten der Rheinländer mit 21 Punkten, 15 Rebounds und sechs Blocks der überragende Mann der Begegnung. Der 35-Jährige ist Kapitän und gleichzeitig die Lebensversicherung des deutschen Rekordmeisters. Mit durchschnittlich 13,5 Punkten, 9,1 Rebounds und 1,9 Blocks spielt Heinzmann eine starke Runde. Kobe Langley (13,2 ppg, 4,2 apg, 2,3 spg) und John Williams Jr. (12,8 ppg, 1,3 apg, 4,2 rpg) sind weitere Leistungsträger im Team. Auffällig ist, dass die Rheinländer in Heinzmann und Langley zwei Defensivspezialisten in den eigenen Reihen haben. Langley führt die ligaweite Statistik der Steals (2,3) pro Spiel an, Heinzmann verzeichnet die meisten Blocks (1,9) pro Spiel. Weitere Leistungsträger sind die weiteren US-Amerikaner Ricardo Lynch (10,4 ppg) und Donte Nicolas (8,8 ppg, 4,3 rpg).
Auch die Rheinländer haben zuletzt auf dem Transfermarkt nochmals nachjustiert und den südsudanesischen Nationalspieler Lok Wur (10,0 ppg, 4,4 rpg) verpflichtet. Der 25-jährige Forward hatte eine erfolgreiche Zeit am College und soll den Rheinländern im Abstiegskampf vor allem durch seine Athletik helfen. Interimstrainer Detlev blick wie folgt auf sein erneutes Debüt an der Seitenlinie der Tigers Tübingen: „Leverkusen ist ein unbequemer Gegner. Sie spielen sehr abgezockt, in der Defense steht unser nächster Gegner mit Heinzmann sehr kompakt. Er ist offensiv nur schwer zu kontrollieren, da er einfach sehr groß und physisch ist. Wir kümmern uns allerdings mehr um uns selbst. Es ist es wichtig, dass wir wieder zu mehr Spielfreude finden.“ Für die Tigers Tübingen geht es am morgigen Freitag nach dem Training am Vormittag in Richtung Leverkusen.