Bild: PS Karlsruhe LIONS

Nächstes Raubkatzenduell – Tigers treten am Mittwoch bei den LIONS in Karlsruhe an

21 Dez 2020

Vier Tage nach der knappen 90:99-Niederlage nach Verlängerung bei den wiha Panthers Schwenningen haben die Schützlinge von Trainer Danny Jansson bereits die nächste Chance, den zweiten Saisonsieg einzufahren. Am Vorabend vor Heilig Abend steht das Duell bei den PS Karlsruhe LIONS auf dem Programm. Hochball ist um 19:30 Uhr in der Europahalle in Karlsruhe. Somit bleibt den Raubkatzen nicht viel Zeit zum Grübeln. Die Negativserie von fünf Niederlagen in Folge soll bei den Löwen beendet werden. Die Partie wird wie immer live bei sportdeutschland.tv übertragen.

Die Badener stehen mit vier Siegen bei fünf Niederlagen aktuell auf Rang zehn der Tabelle. Auffallend: Das Team von Trainer Drazan Salavarda konnte drei von vier Heimspiele für sich entscheiden. Nur gegen die Artland Dragons setzte es eine 68:74-Niederlage. Auf fremdem Terrain hatte man zumeist das Nachsehen. Neben einem 93:84-Erfolg beim TEAM EHINGEN URSPRING setzte es vier Niederlagen. Nach der jüngsten 62:82-Niederlage in Trier werden die Löwen auf Wiedergutmachung aus sein. Vor allem in der eigenen Heimspielstätte, jedoch ohne den Heimfaktor des Publikums.

Verkehrte Statistiken

Ein Blick auf die Statistik lohnt sich bei der Begegnung zwischen Löwen und Tigern: Die Löwen stellen mit 35,9 Rebounds das zweitbeste Team der Liga in dieser Kategorie, während sich die Jansson-Schützlinge mit nur 27,7 Korbabprallern auf dem letzten Platz einreihen. Mit 24,2 Fouls leistet sich das junge Tübinger Team die meisten Fouls, die LIONS belegen hier mit 19,7 Fouls Rang drei. Bei den Ballverlusten sind beide Kontrahenten auf ähnlichem Niveau: 16,8 Ballverluste der Gäste bedeuten den letzten Platz, 15,8 Ballverluste des Gastgebers Platz 13. Aus der Distanz können die Tübinger mit einer Erfolgsquote von 45,6 Prozent den besten Wert aufweisen, der Kontrahent liegt mit nur 29,7 Prozent hier auf dem letzten Platz. Offensiv läuft es bei den Schwaben, durchschnittlich werden 88,8 Punkte erzielt, Karlsruhe stellt gegenwärtig mit 79,4 Zählern die schwächste Offensive. Problematisch wird es jedoch bei den kassierten Punkten: 98,2 Zähler bedeutet der letzte Platz für die Tigers, die LIONS leisten sich mit 84,1 Punkte deutlich weniger Körbe.

Leistungsträger bei den Löwen sind die beiden Big Men Adam Pechacek (13,0 ppg, 6,9 rpg) und Maurice Pluskota (12,7 ppg, 7,6 rpg), Daniel Norl (12,4 ppg) und Kavin Gilder-Tilbury (11,7 ppg, 5,6 rpg). Dazu kommt es zu einem Wiedersehen mit Nils Schmitz sowie Obed Francisco, die beide in der Jugend für die Tübinger gespielt haben.

Jansson: “Es gilt, die Fehler weiter zu minimieren.”

Egal, was die Statistiken sagen: am Mittwoch geht es darum, wer die beste Tagesform und den größeren Siegeswillen auf das Parkett bringt. Personell müssen die Schwaben weiter auf Besnik Bekteshi verzichten. Jansson geht dennoch optimistisch in die Begegnung: “Wir haben gegen Schwenningen über weite Strecken recht gut verteidigt. Es gilt, die Fehler weiter zu minimieren und die Angriffe des Gegners zu brechen. Das Duell um die Rebounds wird auch wichtig sein, hier müssen wir aggressiver zum Ball gehen”, so der finnische Übungsleiter der Schwaben.