Spielvorschau, 23.09.2026

Saisonauftakt gegen die MLP Academics Heidelberg

Die Tigers Tübingen empfangen zum ersten Spieltag der Saison 2026/27 in der BARMER 2. Basketball […]

Die Tigers Tübingen empfangen zum ersten Spieltag der Saison 2026/27 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga die MLP Academics Heidelberg. Hochball ist am Samstag, den 26. September 2026, um 19:30 Uhr in der Paul Horn-Arena. Auf Trainer Félix Bañobre und seine neuformierte Mannschaft wartet damit direkt zum Auftakt ein echter Gradmesser. Die Kurpfälzer zählen für viele Experten zum Kreis der Titelkandidaten und gehen auf dem Papier als Favorit in die Partie. Allerdings befinden sich viele Teams vor dem ersten Spieltag meistens noch im Findungsprozess – beste Voraussetzungen also für die eine oder andere Überraschung. Die Schwaben können zudem auf die Unterstützung der heimischen Fans in der Paul Horn-Arena setzen. Bis Mittwochvormittag wurden 1.400 Tickets abgesetzt. Tickets gibt es im Onlineshop sowie am Spieltag ab 18:15 Uhr an der Abendkasse. Mit dem Ticket kann der öffentliche Nahverkehr ab vier Stunden vor Spielbeginn sowie die Rückfahrt bis in die Nacht hinein genutzt werden. Die Zeiten sind hier einsehbar! Hinweis: Auf dem Festplatz werden keine Parkgebühren erhoben. Die Begegnung wird wie immer live und exklusiv auf sporteurope.tv kostenpflichtig übertragen. Die Kommentatoren Rouven Hänig und Marius Dieterle gehen um 19:15 Uhr auf Sendung. Nach der Partie steht Kapitän Till Jönke beim Alpi-Fantalk in der Paul Horn-Arena für Fragen zur Verfügung.

Erster Tigers-Podcast mit Kapitän Till Jönke

Hier geht`s zur Jungle Time! Das Arenamagazin gibt es zukünftig nur noch in digitaler Form, um das Thema Nachhaltigkeit auch speziell in Tübingen weiter voranzutreiben. Pünktlich vor dem Saisonstart gibt es den ersten Podcast der Tigers Tübingen. Alexander Marzok, Ticketing und Merchandising bei den Tigers Tübingen, spricht mit Kapitän Till Jönke über die Vorbereitung, das neue Team, den Saisonauftakt gegen die MLP Academics Heidelberg sowie über ganz vielen Geschichten aus dem privaten Umfeld des langjährigen Tübinger Akteurs. Viel Spaß beim Reinhören!

Beide Kontrahenten blicken auf eine ereignisreiche Vorbereitung zurück. Die Raubkatzen konnten den Season Opener gegen die Starwings Basket Regio Basel aus der Schweiz deutlich mit 111:53 für sich entscheiden. Insgesamt wurden drei Spiel siegreich gestaltet, drei Begegnungen gingen verloren. Heidelberg musste sich im letzten Härtetest mit dezimiertem Kader den Kreisbau Kirchheim Knights auswärts mit 66:94 geschlagen geben. Zuvor waren die Gäste in der ersten Runde des Netto BBL Pokals am Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg gescheitert. Bañobre blickt wie folgt auf die Begegnung: „Heidelberg hat viel Qualität und Talent im Kader. Diese Eigenschaften bringen sie auch auf das Spielfeld. Wir stehen vor einer großen Herausforderung, die Vorfreude auf den Saisonstart ist enorm groß.“

Ein Wiedersehen mit zwei altbekannten Gesichtern

Mit Erol Ersek kehrt ein bekanntes Gesicht in die Paul Horn-Arena zurück. Der heute 27-Jährige trug von 2021 bis 2024 das Trikot der Tigers Tübingen und feierte mit den Raubkatzen im Jahr 2023 den Aufstieg in die easyCredit BBL. Im Anschluss folgte der Wechsel in die Kurpfalz, wo Ersek aktuell in seine dritte Spielzeit geht. Auch Head Coach Carlo Finetti stand in der Saison 2023/2024 als Assistant Coach bei den Schwaben unter Vertrag.

Die MLP Academics Heidelberg peilen nach dem Abstieg aus der ersten Liga den direkten Wiederaufstieg an. Mit Paul Zipser, Niklas Würzner, Erol Ersek und Kevin McClain stehen weiterhin mehrere Akteure aus dem letztjährigen BBL-Kader im Aufgebot. Zusätzliche Qualität bringen die US-Amerikaner Frank Champion, Chuck Harris Jr. und Nick Muszynski mit. Champion kam von UU Korihait aus Finnland in die Kurpfalz, Harris wechselte nach einer starken ProA-Saison mit den Kreisbau Kirchheim Knights nach Heidelberg während der 2,11 Meter große Muszynski bereits 2023/2024 in Kirchheim als bester Center der ProA ausgezeichnet wurde. Mit den deutschen Neuzugängen Lorenz Brenneke und Joschka Ferner verfügt die Finetti-Truppe vor allem auf den deutschen Positionen über einen tiefen und hochkarätig besetzten Kader.

Tobias Fischer
Von Tobias Fischer
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