Vierter Platz für das U16-Team der Young Tigers Tübingen um den DBB-Pokal
Es hat nicht sollen sein! Bei der deutschen U16-Meisterschaft (DBB-Pokal) in München hat das U16-Team […]
Es hat nicht sollen sein! Bei der deutschen U16-Meisterschaft (DBB-Pokal) in München hat das U16-Team […]
Es hat nicht sollen sein! Bei der deutschen U16-Meisterschaft (DBB-Pokal) in München hat das U16-Team der Young Tigers Tübingen am Samstag das Halbfinale gegen den gastgebenden TSV München Ost denkbar knapp mit 68:70 verloren. Auch das Spiel um Platz drei am Sonntag ging nach zwischenzeitlicher 18-Punkte Führung gegen die RheinStars Köln noch mit 76:81 verloren. Dabei nimmt die Mannschaft von Trainer Manu Pasios den vierten Platz im Wettbewerb um den DBB-Pokal ein. Im Finale setzte sich der große Favorit ALBA BERLIN gegen TSV München Ost mit 100:79 durch und ist DBB-Pokalsieger im Jahr 2026. „Diese Saison werde ich so schnell nicht vergessen. Wir hatten eine tolle Zeit. Es war phantastisch“, lobte Pasios sein Team für das Geleistete in der Spielzeit 2025/2026.
Dabei waren die Vorzeichen vor rund zwölf Monaten nicht besonders einfach. Das U16-Team der Raubkatzen war aus der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) abgestiegen, der männliche U16-Bereich lag sprichwörtlich am Boden. Einige Talente wie beispielsweise wie Luis Reisewitz oder Muhammed Bristina verließen den Verein, die erneute JBBL-Qualifikation wurde im vergangenen Sommer verpasst. Doch die Young Tigers Tübingen, angeführt vom starken Guard-Duo Timo Möbius und Julian Hilt, kämpften sich zurück ins Rampenlicht und sorgten in den letzten Monaten für mächtig Furore. Die Augen waren wieder auf Basketball-Standort Tübingen gerichtet! Schon während der Saison 2025/2026 gab es vereinzelt Anfragen von jungen Basketball-Talenten aus der Region. Mit Musti Erdal wechselte Anfang des Jahres 2026 ein interessanter junger Spieler aus der Landeshauptstadt Stuttgart nach Tübingen, der direkt einschlug und großen Anteil daran hatte, die Südwestdeutsche Meisterschaft zu gewinnen. In München konnte der 16-jährige Erdal aufgrund einer schweren Verletzung nicht mitwirken.
Halbfinals:
ALBA BERLIN-RheinStars Köln 79:62
Young Tigers Tübingen-TSV München Ost 68:70
Am Samstagabend startete der Tübinger Nachwuchs um 18:30 Uhr ins Turnier. Gegen eine aggressiv-verteidigendes Mannschaft des TSV München Ost tat man sich von Anfang an schwer. Der Gegner lag stets in Front, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Somit blieb die Partie bis in die Schlusssekunden extrem spannend. Beim Stand von 65:65 folgte die entscheidende Szene aus Sicht von Pasios. Nach einer tollen Defense-Aktion von Youngster Mateja Mitrovic und einem „Fast-Ballverlust“ seines Gegenspielers, entschied der direkt danebenstehende Schiedsrichter überraschend auf Foul, was zwei Freiwürfe für den Gastgeber zur Folge hatte. Der Anfang vom Ende! Somit musste sich das U16-Team der Young Tigers Tübingen knapp mit 68:70 geschlagen geben. Hilt für Tübingen und Athanasios Evangelou für München waren mit jeweils 20 Zählern die besten Punktesammler.
Young Tigers Tübingen: Hilt 20, Schmidt 12, Copeland 11, Möbius 10, Schudel 7, Mitrovic 5, Walenta 3, Rösch, Radivojevic, Köppel, Shedrick (dnp), Kovacic (dnp)
Spiel um Platz drei:
RheinStars Köln-Young Tigers Tübingen 81:76
Der Spielverlauf ist schnell erzählt. Die Young Tigers Tübingen dominierten über 30 Minuten hinweg das Spielgeschehen, führten zwischenzeitlich mit 18 Punkten Unterschied und lagen zu Beginn des letzten Viertels noch mit 64:51 in Front. Dann schlug die große Stunde der Kölner, die eine grandiose Aufholjagd starteten und mit purem Willen am Ende den Pasios-Schützlingen tatsächlich noch den Zahn zogen. Mit 12:30 ging der letzte Abschnitt an den Rheinländer. Topscorer der Partie war Vincent Berghoff mit 31 Zählern für den Sieger, Hilt traf mit 21 Punkten am besten für die Pasios-Truppe. Großen Respekt für die Kölner für diese Leistung.
Young Tigers Tübingen: Hilt 21, Möbius 19, Schudel 11, Schmidt 7, Rösch 6, Copeland 4, Mitrovic 4, Radivojevic 2, Kovacic 2, Köppel, Shedrick, Walenta
Finale:
ALBA BERLIN-TSV München Ost 100:79