Zu gut! Bochum gewinnt mit 86:71 in Tübingen
Die Tigers Tübingen haben das Heimspiel gegen die VfL SparkassenStars Bochum vor 2.312 Zuschauern in […]
Die Tigers Tübingen haben das Heimspiel gegen die VfL SparkassenStars Bochum vor 2.312 Zuschauern in […]
Die Tigers Tübingen haben das Heimspiel gegen die VfL SparkassenStars Bochum vor 2.312 Zuschauern in der Paul Horn-Arena mit 71:86 (39:43) verloren und gehen damit mit einer Niederlage in die Länderspielpause (FIBA-Break). Kein Geschenk also für Physiotherapeut Johannes Katzmaier auf der Bank, der seinen 35. Geburtstag feierte. Die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko konnte an diesem Abend (Inklusionsspieltag) keine gute Leistung abliefern, dazu überzeugten die Westdeutschen mit einem konstant guten Auftritt. Die Truppe von Trainer Felix Bañobre lag über nahezu die gesamte Spieldauer in Front. Mehrfach führten die Gäste mit 15 Zählern, so beispielsweise beim Endstand. Die Raubkatzen hatten nur in den ersten Minuten Zugriff auf die Begegnung. Nach vier Minuten lagen die Schwaben mit 9:4 in Front. Topscorer der Partie war JaCobi Wood mit 24 Zählern, Melkisedek Moreaux gelang mit 13 Zählern und elf Rebounds ein Double Double. Bei den VfL SparkassenStars Bochum punkteten gleich fünf Akteure zweistellig, angeführt von Antonio Williams mit 17 Punkten. Vor allem aus der Distanz trafen die Sonko-Schützlinge zu viele Fahrkarten. Nur neun Treffer bei 34 Versuchen bedeuten magere 26 Prozent. Besser machten es die Westdeutschen mit elf Treffern bei 28 Würfen. Die Rebounds lagen zwar statistisch mit 39:38 bei den Schwaben, die wichtigen Bälle waren zumeist aber in den Händen des Gegners. Der Sieger verwandelte zudem alle 17 Freiwürfe, was die perfekte Quote von 100 Prozent bedeutet. Beide Kontrahenten haben nun 6:4-Siege auf dem Konto. Die VfL SparkassenStars führen auf Rang sechs ein Quartett mit der gleicher Ausbeute an, die Tigers Tübingen nehmen in diesem Vergleich Rang acht ein.
Kommissar: Christian Grupp; Schiedsrichter: Alexander Moskovic, Dietmar Damm, Hessam Khorassani
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Die BARMER 2. Basketball Bundesliga geht am kommenden Wochenende in die Länderspielpause (FIBA-Break). Im Anschluss treten die Tigers Tübingen im badisch-schwäbischen Derby bei den PS Karlsruhe LIONS an. Gespielt wird am Freitag, den 5. Dezember 2025, um 19:30 Uhr in der Europahalle zu Karlsruhe.
Es dauerte 122 Sekunden bis der erste Korb fiel. Wood legte den Ball per Korbleger zur 2:0-Führung für die Schwaben in den gegnerischen Korb. Im Anschluss nahmen beide Kontrahenten das Spiel auf. Bei noch 6:13 Minuten auf der Uhr dunkte Miles Tention zum 8:4 ein, dabei wurde der US-Amerikaner noch von Dravon Mangum gefoult. Auch der Freiwurf saß zum 9:4-Zwischenstand. Silas Oriane leiste sich in Minute fünf ein unsportliches Foul, Niklas Geske traf beide Freiwürfe sicher zum 6:9. Teamkollege Kilian Dietz besorgte wenig später die erste Führung (10:9) für die Bañobre-Truppe. Bei den Westdeutschen nahm von Beginn Point Guard Williams das Heft in die Hand. Ein Dunking von Lukas Milner und ein Dreier von Lars Kamp – nach sechs Minuten stand es 13:13-Unentschieden. Kamp erhöhte eine Minute später mit dem nächsten Dreier zum 16:13 für die VfL SparkassenStars Bochum. Die Partie war nun geprägt von vielen schnellen Angriffen. Wood beendete in der achten Minuten einen 8:0-Lauf der Bochumer per Korbleger durch die Zone zum 15:18. Bei den Raubkatzen sollte der Dreier mit sechs Fahrkarten jedoch noch nicht fallen. Besser lief es bei den Gästen. Bei noch 1:32 Minuten auf der Uhr netzte Geske den nächsten Dreier zum 24:15-Zwischenstand in den Tübinger Korb, was die erste Tübinger Auszeit zur Folge hatte. Gegen die Zone des Gegners hatten die Tigers noch so ihre Probleme. Wenig später war das erste Viertel rum. Mit einem 13:2-Lauf gingen die Bañobre-Schützlinge mit einem 26:15-Vorsprung in den zweiten Abschnitt. Bei sieben Versuchen gelang der Sonko-Truppe noch kein Distanzwurf.
Myreon Jones Jr. eröffnete das zweite Viertel per Dreier nach 33 Sekunden zum 29:15. Die Gäste waren bisher das deutlich bessere Team. Moreaux gelang mit einer schönen Einzelleistung das 19:29, Bañobre nahm für Bochum bei noch 8:16 Minuten auf der Uhr seine erste Auszeit in Anspruch. Moreaux war es auch nach der Unterbrechung, der die nächste Aktion der Raubkatzen markierte. Bei 7:37 Minuten auf der Uhr gelang dem 28-Jährigen ein Dreipunktspiel zum 22:29. So langsam kamen die Schwaben besser ins Spiel. Im zwölften Versuch gelang dann auch der erste Dreier, Tention schloss einen 10:0-Lauf zum 25:31 nach 14 Minuten ab. In der Folgeminute kam Tübingens Neuzugang Patrick Emilien erstmals auf das Feld. Die Bochumer Basketballer zeigten sich weiter treffsicher aus der Distanz. Matthew Strange zirkelte aus der Ecke den nächsten Dreier zum 36:27 in den Korb der Schwaben, Sonko musste bei 4:31 Minuten auf der Uhr die nächste Auszeit nehmen. Gegen die gute Ballbewegung der Gäste hatte die Tigers noch keinen Zugriff. Die Westdeutschen lagen weiter in Front, doch die Raubkatzen pirschten sich Schritt für Schritt heran. Wood traf in Minute 18 einen weiteren Dreier zum 37:38. Vor allem bei den Rebounds hatten die Schwaben große Probleme, Bochum sicherte sich immer wieder zweite Wurfchancen. Ein positives Ende nahm der zweite Abschnitt dann doch noch. Nach einem Steal von Tigers-Kapitän Till Jönke dunkte Moreaux per Buzzer Beater zum 39:43-Halbzeitstand. Für einen Sieg war aber noch eine erhebliche Steigerung notwendig. In der Halbzeitpause sorgte die Inklusionsgruppe der Leichtathletik-Abteilung des TV Rottenburg für Begeisterung auf den Rängen.
Der bisher noch blasse Bernard Pelote eröffnete die zweite Halbzeit per Sprungwurf nach 20 Sekunden zum 41:43. Mit einer schönen Einzelleistung verkürzte Wood in Minute 23 zum 43:45. Die Rebounds waren jedoch weiter das Problem. Die Gäste präsentierten sich als Einheit weiter geschlossen und ließen bis dato keine Tübinger Führung zu. Williams erhöhte in Minute 24 per Dreier auf 50:43. Mangum traf Sekunden später zum 52:43, Sonko musste bei 6:03 Minuten auf der Uhr seine Spieler zum nächsten Gespräch auf die Bank bitten. Zu viel konnte dem Schweden nicht gefallen. Nach Wiederaufnahmen der Begegnung versuchten es die Schwaben in der Defense mit einer Zone. Auf Tübinger Seite kamen die Aktionen zumeist von Wood und Moreaux, der Rest der Mannschaft erlaubte sich an beiden Enden des Feldes zu viele Fehler. Wood verkürzte in der 26. Minute per Dreier auf 46:54. Die Raubkatzen versuchten alles, doch der Rückstand blieb weiter bestehen. Jonas Grof gelang in Minute 28 das 59:51, der Bochumer Vorsprung lag weiter konstant bei einigen Zählern. Die Gäste zeigten eine grundsolide Leistung mit ihrem Auftritt in der Paul Horn-Arena. Der Ball lief besser und auch bei den Abschlüssen zeigten sich die Westdeutschen äußerst effizient. Williams sorgte mit zwei erfolgreichen Freiwürfen 81 Sekunden vor Ende des dritten Viertels wieder für eine zweistellige Führung (61:51). Mit diesem Spielstand ging es dann auch in den letzten Abschnitt.
Dreier Wood, Dreier Kamp, Dreier Connor Nelson – nach 49 Sekunden stand es 57:64 aus Tübinger Sicht. Man hatte jedoch nicht das Gefühl, dass sich die VfL SparkassenStars Bochum diesen Sieg noch nehmen lassen sollten. Zu gut war der Gegner der Tigers an diesem Abend. Doch Wood sollte etwas dagegen haben. Der US-Amerikaner legte nach 130 Sekunden den nächsten Treffer aus der Distanz zum 60:66 in den Bochumer Korb. Der 23-Jährige war schon bei 22 Zählern angelangt und damit Topscorer der Partie. Mit vier Punkten in Folge erhöhte Williams wieder auf eine zweistellige Führung (70:60), Sonko nahm bei 6:20 Minuten auf der Uhr abermals eine Auszeit. Kamp gelang ein Flamingo-Dreier mit einem Bein zum 75:60, es war gleichzeitig ein 9:0-Lauf der Westdeutschten. Sonko suchte in einer Auszeit bei 4:23 Minuten auf der Uhr eine Chance auf Besserung im eigenen Auftritt. Doch zu viel sollte weiter nicht funktionieren. Die Gäste ließen sich nicht beirren und zogen weiter konsequent das eigene Spiel durch. Den Raubkatzen lief die Zeit davon, Geske schloss per Korbleger in der 38. Minute zum 79:64 ab. Die Begegnung war nun entschieden, Bochum hatte sich diesen Erfolg auf jeden Fall verdient. Die Westdeutschen spielten den sicheren Vorsprung klug und sicher nach Hause. Geske machte den Deckel gut 45 Sekunden vor dem Ende per Korbleger zum 83:68 drauf. Wenig später war der schwarze Abend für die Tigers Tübingen dann beendet. Die VfL SparkassenStars Bochum setzten sich nach 40 Minuten mit 86:71 durch.
Henrik Sonko (Trainer Tigers Tübingen): „Glückwunsch an das Bochumer Team und ihre Coaches. Ich glaube, sie haben einfach konzentrierter und fokussierter gespielt. Es hat bei uns am Werfen und an der Konzentration gemangelt sowie daran, dass wir unserer Matchplan nicht verfolgt haben. Wenn man keine guten Entscheidungen gegen eine gute Verteidigung trifft, kommt dieser Auftritt dabei raus. Wir haben zu viele Dreier geworfen, anstatt gewissen Spielzügen zu folgen.“
Félix Bañobre (Trainer VfL SparkassenStars Bochum): „Wir wussten, dass Tübingen sehr gefährlich ist, vor allem bei ihnen zu Hause. Sie haben eine starke individuelle Qualität in ihren Reihen. Unser Matchplan hat gut funktioniert, aber natürlich gab es auch ein paar Fehler. So wie unsere Trainingswoche verlaufen ist, können wir sehr zufrieden sein. Ich muss ein Kompliment an alle meine Spieler aussprechen, sie waren fokussiert. Das ist der Weg, den wir gehen müssen: Wir müssen weiter an uns arbeiten, um dann Stück für Stück dahin zukommen, wie wir offensiv und auch defensiv spielen wollen. Wir sind glücklich über den Sieg und gehen mit einem guten Gefühl in den FIBA-Break.“
Debüt von Patrick Emilien: Für den Tübinger Neuzugang Patrick Emilien war die Partie gegen die VfL SparkassenStars Bochum das Debüt im Trikot der Tigers Tübingen. Erst am späten Freitagvormittag lag die Spielberechtigung für den Kanadier in Diensten der Schwaben vor. Im Spiel gegen die Westdeutschen merkte man dem Kanadier aber noch an, dass er noch nicht richtig in der Mannschaft integriert ist. In 8:06 Minuten blieb Emilien ohne Punkte, holte drei Assists und einen Steal.
Den Kopf frei bekommen…: Das erste Drittel der Hauptrunde der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ist gespielt. Am Wochenende machen die ersten drei Ligen eine Pause für die Länderspiele der Nationalmannschaften (FIBA-Break). Diese Unterbrechung nehmen auch die Raubkatzen wahr, um Körper und Geist eine Auszeit zu geben. Das Team von Trainer Henrik Sonko wird am Donnerstagabend den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen. Einige Spieler gehen in die Heimat, manche Akteure werden sich in einen kurzen Urlaub aus Tübingen verabschieden und einige Spieler bleiben auch in Tübingen. Am Sonntag, den 30. November 2025, absolvieren die Tigers Tübingen ein nicht-öffentliches Trainingsspiel gegen den ProB-Ligisten Fellbach Flashers.
ALPI-Fanfahrt nach Karlsruhe: Der Fanklub Neckar Tigers e. V. sowie die Fangruppierung Massimo 03 planen die ALPI-Fanausfahrt zum Auswärtsspiel nach Karlsruhe. Abfahrt ist am Freitag, den 5. Dezember 2025, um 16 Uhr vom Tübinger Busbahnhof, um 16:15 Uhr kann an der Paul Horn-Arena zugestiegen werden. Für Mitglieder kostet die Fahrt sowie die Eintrittskarte 35 Euro, der ermäßigte Preis ist 32 Euro. Nicht-Mitglieder zahlen jeweils fünf Euro mehr. Auf der Fahrt gibt es zudem Produkte von unserem Bierpartner Alpirsbacher. Anmeldungen werden ab sofort per Mail unter tigers-away@mail.de angenommen. Jetzt anmelden und die Mannschaft der Tigers Tübingen beim Derby in Karlsruhe unterstützen!